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Die Fragestellung 'Wieviele Punkte liegen in einer Fläche und wie sehen die Attributstatistiken aus?' kann mit ArcGIS auf unterschiedliche Weise beantwortet werden. Im letzten Blog Räumliches Aggregieren - Teil1: ArcMap habe ich mir ArcMap angesehen. Jetzt versuche ich mit ArcGIS Online die Fragestellung zu beantworten. Die Aufgabenstellung und auch die Daten sind die gleichen wie in Teil 1: Aggregieren der Attribute einer Punktwolke in Flächen. Ich nehme als georeferenzierte Punkte EEG Daten (Erneuerbare Energie Anlagen) und als Flächen ein paar Gemeindegrenzen in Bayern. Die EEG Anlagen enthalten den Energieträger (Sonne, Bio,...) und die installierte Leistung in Kilowatt. Die Punkte und Flächen haben keine gemeinsamen Attribute und ich möchte für jede Gemeinde wissen, welcher Energieträger in der Gemeinde wie viel Gesamtleistung bringt. ArcGIS Online Map Viewer In ArcGIS Online gibt es zwei Tools, bzw. zwei Analysedienste mit denen die Fragestellung beantwortet werden kann. 1. Schritt: Daten hochladen und als Service veröffentlichen ArcGIS Online ist ein WebGIS und damit müssen die Daten erstmal Web-fähig gemacht werden. Die Daten der EEG Anlagen und der Gemeinden können direkt aus ArcMap veröffentlicht werden (habe ich in diesem Fall gemacht) oder sie können als gezippte Shapedatei oder File Geodatabase hochgeladen und als Dienst veröffentlich werden. Man könnte auch eine KML Datei referenzieren und direkt analysieren. Die blanken Services sehen im MapViewer so aus: 2 Schritt: Auswahl des richtigen Tools Wenn man als Nutzer 'Publisher' Rechte hat, kann man Daten analysieren und Ergebnisdienste erzeugen. Ein Klick auf den Pfeil neben dem Layernamen öffnet das Kontextmenü und dort 'Analyse' wählen. Unter 'Daten zusammenfassen' können mit den Tools 'Punkte aggregieren' und 'Zusammenfassen (innerhalb)' Punkte innerhalb von Flächen zusammengefasst werden. Das Ergebnis ist jeweils identisch. Punkte aggregieren benötigt als primären Input Punkte. Zusammenfassen (innerhalb) hat als Ausgangsgeometrie Flächen in denen man die Attribute von anderen Layern zusammenfassen kann. Während das Ergebnis bei beiden Tools identisch ist, ist 'Zusammenfassen (innerhalb)' bei dieser Fragestellung um mindestens das 10fache performanter als 'Punkte aggregieren'. Einstellungen im Tool 'Zusammenfassen (innerhalb)' Die Parameter des Tools sind ziemlich selbsterklärend. Das Ergebnis ist ein Flächenpolygon und eine Tabelle, die miteinander verknüpft sind. Die Visualisierung ist schon erledigt und auch das Pop-up ist nach dem Durchlauf des Tools fertig konfiguriert. Ergebniskarte In der Karte sind die Ergebnisse der Tools 'Punkte aggregieren' und 'Zusammenfassen (innerhalb)' zu sehen. Die Karte könnt ihr Euch hier ansehen: http://arcg.is/1GhGYsE Einschätzung für die Verwendung von ArcGIS Online Analyse Tools Vorteil + Alles da was man braucht. Daten verwalten, analysieren, visualisieren. Keine Installation von Analyse Software oder Datenbank notwendig. + Es ist ein WebGIS. Man kann es überall einsetzen. Nachteil - Der MapViewer hat recht umfangreiche Funktionen und benötigt eine kurze Einarbeitungszeit - Die Nutzung der Analysetools kostet Credits. Die Analyse von 1000 Features kostet 1 Credit. Im nächsten Blog sehe ich mir das REST Interface der Feature Dienste genauer an.
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02-23-2015
04:03 PM
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Eine Standardfrage im Geoumfeld ist der Zusammenhang zwischen Punkten und Flächen. Zum Beispiel: „ In welcher Fläche (Gemeinde, Verkaufsgebiet, Einzugsgebiet) liegt welcher Punkt (Koordinate, Adresse)?“ Recht oft trifft man auch auf die Frage 'Wie viele Punkte liegen in einer Fläche (bzw. im Umkreis) und wie sehen die Attributstatistiken aus?“ In der Versicherungswirtschaft hat man zum Beispiel die Fragestellung: '“Wie viele versicherte Häuser mit welcher Police liegen in welchen Hochwasserzonen?“ oder „Wie viele versicherte PKW liegen innerhalb eines Hagelgebiets?“ In einem Projekt haben wir (genauer gesagt Matthias Meiler) eine Karte der erneuerbaren Energieanlagen (EEG) in Deutschland erstellt. Da es sehr viele Anlagen sind, kann man die Anlagen nicht einzeln darstellen. Zur schöneren Darstellung wurden die Anlagen nicht Landkreisen oder PLZ zugeordnet, sondern einem regelmäßigen Gitter. Webmap mit den aggregierten EEG Anlagen: http://www.arcgis.com/home/webmap/viewer.html?webmap=8c9799a197664d9fa957a46c0f4ea779 Die Fragestellung 'Wieviele Punkte liegen in einer Fläche und wie sehen die Attributstatistiken aus?' kann mit ArcGIS auf unterschiedliche Weise beantwortet werden. Mit ArcGIS Desktop Mit ArcGIS Online (Map Viewer) Mit REST Abfragen Mit Spatial SQL In diesem ersten Blog betrachte ich den Lösungsweg mit ArcGIS Desktop, genauer gesagt mit ArcMap. Aufgabenstellung: Aggregieren der Attribute einer Punktwolke in Flächen. Ich nehme als georeferenzierte Punkte EEG Daten (Erneuerbare Energie Anlagen) und als Flächen ein paar Gemeindegrenzen in Bayern. Die EEG Anlagen enthalten den Energieträger (Sonne, Bio,...) und die installierte Leistung in Kilowatt. Die Punkte und Flächen haben keine gemeinsamen Attribute und ich möchte für jede Gemeinde wissen, welcher Energieträger in der Gemeinde wie viel Gesamtleistung bringt. Eine Einzelpunktdarstellung ist in kleineren Maßstäben (im Bild ca. 1:250.000) nicht hilfreich und man bekommt keine Information über einzelne Gemeinden. Einzelne Anlagen Auf Gemeindeebene aggregierte Attribute ArcGIS Desktop (ArcMap) In ArcGIS Desktop ist diese Fragestellung auf mehreren Wegen lösbar. Es gibt allerdings kein Tool, dass in einem Schritt das Ergebnis liefert, man muss einige Werkzeuge kombinieren. 1. Schritt, Punktdaten anreichern Übertragen der Attribute der Gemeindeflächen auf die Anlagenpunkte. Ich benutze hierfür das Tool 'Spatial Join' Das Ergebnis ist eine Punktwolke identisch mit den EEG Anlagen ergänzt um die Attribute der Gemeinde. 2. Schritt, Attribute aggregieren Als nächstes werden die Attribute der neuen Punkte aggregiert. Es wird nach zwei Attributen gruppiert, nach der Gemeinde (RS) und nach dem Energieträger. Es werden die Werte des Attributes 'installierte_Leistung_in_kW' aufsummiert. Die Ergebnistabelle sieht so aus Wenn man mit den reinen Zahlen zufrieden ist, ist man jetzt fertig. Wenn man allerdings noch eine Karte machen will, dann hat diese Tabelle noch das falsche Format und muss umformatiert werden. 3. Schritt, Pivot Tabelle erstellen Die Tabelle aus 'Schritt 2' kann man zwar mit einer 1:n Relation mit den Gemeinde Polygonen verbinden, aber mit einer solchen Relation kann man keine Karte visualisieren. Das richtige Tool für das Umstrukturieren der Tabelle ist 'Pivot Table'. Nach dem Attribut in 'Input Field(s)' werden die Zeilen strukturiert, nach 'Pivot Field' werden die Attribute erzeugt und aus 'Value Field' werden die Werte für die Attribute genommen. Die Ergebnis Tabelle sieht dann so aus: Jede Zeile steht für die installierte Leistung in einer Gemeinde pro Energieträger. 4. Schritt, join der Tabelle an die Gemeinden Die Tabelle aus Schritt 3 kann man jetzt mit einem ganz einfachen Attribut Join an dem Gemeinde Layer hängen und zum Beispiel die Karte vom Anfang erzeugen. Einschätzung für die Verwendung von ArcMap Vorteil + Man kann in ArcMap die Daten beliebig analysieren auswerten, visualisieren, drucken,... + Man kann aus den einzelnen Tools ein neues Werkzeug erzeugen und in andere räumliche Abfragen integrieren + Karten Visualisierung, Layout, Reports Nachteil - Man braucht ein Desktop GIS. Das ist natürlich nicht direkt ein Nachteil, aber ArcMap benötigt aufgrund der Vielfalt an Funktionen einige Zeit an Einarbeitung - Es gibt kein einzelnes Tool zum Erzeugen des Ergebnisses, sondern man benötigt drei verschiedene Werkzeuge, die man auch erstmal kennen muss. Im nächsten Blogeintrag befasse ich mich mit den Analysemöglichkeiten in ArcGIS Online
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02-23-2015
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you will need ArcGIS Desktop. ArcGIS Pro will be part of ArcGIS Desktop. ArcGIS Pro will be released with the version 10.3 (December 2014). You will need a named user to activate ArcGIS Pro. You can download ArcGIS pro here (prerelease version): https://marketplace.arcgis.com/listing.html?id=2d2a9c99bb2a43548c31cd8e32217af6 There you can also find some more information about licensing
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11-19-2014
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Kurzes Video zum 2D/3D Editieren in ArcGIS Pro. Editieren in 2D und gleichzeitige Darstellung in 3D.
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10-06-2014
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Die Nutzung von ArcGIS Online Analysediensten kostet Credits. Ich habe in den letzten Posts auch schon mehrmals nebenbei darauf hingewiesen. Die Credits werden abhängig von der Anzahl der Analysen oder der Anzahl der Features berechnet. Wie viele Credits sind das, wie kontrolliert man den Verbrauch und wie kann man den Verbrauch steuern? Nur zur Erinnerung: Eine Level 1 Subscription von ArcGIS Online enthält 5 Nutzer und 2.500 Credits (pro Jahr). Und Credits können in 1000er Paketen nachgekauft werden. Das Desktop Entitlement beinhaltet 100 Credits für jede ArcGIS Desktop Lizenz in Wartung (pro Jahr). Übersicht Credits Service Verbrauchte Service Credits Soviel bekommt man für 100 Credits Erstellung von Kartenkacheln 1 Credit je 1.000 erstellte Kacheln 100.000 Kacheln Feature-Services-Speicher 2,4 Credits je gespeicherte 10 MB pro Monat 416 MB Speicher (Monat) Kachel- und Datenspeicher 1,2 Credits je gespeicherte 1 GB pro Monat 82 GB Speicher (Monat) Geokodierung 40 Credits je 1.000 Geokodierungen 2.500 Geocodes Einfache Routen 0,04 Credits je einfacher Route 2.500 einfache Routen Optimierte Routen 0,5 Credits je optimierter Route 200 optimierte Routen Fahrzeiten (Einzugsgebiete) 0,5 Credits je Fahrzeit 200 Einzugsgebiete Nächstgelegene Einrichtungen 0,5 Credits je Route für nächstgelegene Einrichtungen 200 Nächstgelegene Einrichtungen Routen für mehrere Fahrzeuge (VRP) 1 Credit je Route für mehrere Fahrzeuge 100 VRP Routen Demografische und Lifestyle-Karten 10 Credits je 1.000 Kartenanforderungen 10.000 Ansichten Datenanreicherung 10 Credits je 1.000 Attribute (Datenvariablen) 10.000 Variablen Infografiken 10 Credits je 1.000 Ansichten 10.000 Infografiken Berichte 10 Credits je Bericht 10 Berichte Räumliche Analyse 1 Credit je 1.000 Features 100.000 Features analysieren Höhenanalyse 1 credit per 1,000 features 100.000 Features analysieren Die offizielle Seite zu den Credits: ArcGIS - Plans Überwachung Creditverbrauch Für Administratoren einer Subskription stehen zwei Wege zur Verfügung den Creditverbrauch zu überwachen. Alle Nutzer mit weniger Rechten haben keinen Zugriff auf diese Informationen. Im Bereich 'Eigene Organisation', kann der Subskriptions Status über STATUS ANZEIGEN abgerufen werden. Der Administrator bekommt einen generellen Überblick des Creditverbrauchs, z.B. in den letzten 30 Tagen. Für einzelne Typen (z.B. Netzwerkanalysen) kann man dann auch noch mehr Details abfragen Mit diesen Abfragen kann man allerdings nicht den Creditverbrauch einzelner Nutzer kontrollieren. Dafür kann man ein anderes Tool aus dem Esri Marketplace benutzen. Das Activity Dashboard. Als Administrator einer Subskription kann man sich das Tool holen (ist kostenlos) und den Creditverbrauch einzelner User überprüfen. In diesem Screenshot sieht man z.B. meine Items und Creditverbrauch der letzten 30 Tage Benutzerdefinierte Rollen/Beschränkung des Zugangs zu Creditverbrauchenden Diensten Mit der Einführung der Benutzerdefinierten Rollen besteht seit einiger Zeit die Möglichkeit den Zugriff auf bestimmte Funktionen für User bzw. für Rollen zu steuern. Auch für GeoServices besteht diese Möglichkeit. Ich habe eine neue Rolle 'Publisher ohne Netzwerk' definiert, basierend auf den Rechten der Standard Rolle 'Publisher' aber ohne die Möglichkeit Netzwerkanalysen durchzuführen. Ein User mit dieser Rolle kann jetzt keinerlei Netzwerkdienste ausführen. Im MapViewer steht kein Routing mehr zur Verfügung und in den Analysen des MapViewer sind keine Tools mehr enthalten, die Netzwerk Funktionen verlangen (z.B. Umkreissuche nach Fahrzeit) Linkes Bild mit der beschränkten Rolle, rechtes Bild mit allen GeoServices in der Rolle aktiviert. Bei 'Nächstgelegene suchen' kann man auch nur noch nach Luftlinie analysieren Diese Beschränkung gilt natürlich auch, wenn dieser Nutzer die Dienste in ArcMap ausführen will oder wenn eine Marketplace Anwendung Netzwerkdienste benötigt. Fazit Den Creditverbrauch durch die Analysedienste bekommt man ganz gut in den Griff. Was allerdings immer noch passieren kann, ist ein Fehler auch durch erfahrene Nutzer. Momentan ist es noch nicht möglich, den Creditverbrauch durch einen Anwender auf einen bestimmen Credit Umfang zu limitieren. Hier hilft nur den Creditverbrauch vor dem Starten eines Tools abzufragen.
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09-25-2014
02:54 AM
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In einem meiner letzten Beiträge habe ich mich schon mit der Nutzung der ArcGIS Online Routing Dienstes im 'Routen suchen' Dialog von ArcMap beschäftigt. World Routing Service - Nutzung in ArcMap Für einzelne Routen oder für die gelegentliche Nutzung ist es ein sehr gut passendes Tool. Wenn man allerdings viele Routen berechnen will, oder mit den Ergebnissen noch weiter arbeiten will, dann bietet ArcMap mit dem Model Builder eine sehr mächtige Möglichkeit eigene Tools zu bauen. Und das funktioniert auch mit Online Services nicht nur mit den ArcMap eigenen Tools. Hier könnt ihr Euch eine File Geodatabase mit Daten und den Modellen runterladen: http://bit.ly/1v9mxIP Nutzung von ArcGIS Online Diensten Wenn man in ArcMap in seiner Organisation angemeldet ist, stehen in Katalog von ArcMap (bzw ArcCatolog) einige Online Dienste zur Verfügung, Die Verbindung heißt "Einsatzbereite Services (<Subskriptions Name>)". Rein technisch ist das nichts anderes als das Service Directory eines ArcGIS for Server mit allen angebotenen GP Diensten. Man findet hier nicht alle ArcGIS Online Analyse Services. Im Wesentlichen sind es die Dienste die Daten als Voraussetzung haben, also Netzwerk- und Geokodierungsdienste und Höhendienste. ArcGIS Online Tools wie 'Punkte aggregieren' werden nicht angeboten. ArcMap hat für solche Aufgaben genügend eigene Tools. Direkte Nutzung des Routing Service als Tool Sobald man eines der Tools mit einem Doppelklick startet, bekommt man eine generische Geoprocessing Oberfläche zu sehen, mit allen möglichen Input und Output Parametern. Das Geoprocessing Tool FindRoutes hat so viele mögliche Parameter, dass ich zwei Screenshots machen musste. Die Hilfe für die einzelnen Parameter ist sehr gut und umfangreich, darum an dieser Stelle nur ein paar Tipps für die Nutzung von 'FindRoutes'
Eine der wichtigsten Einstellungen ist der Parameter 'TravelMode'. Wenn man 'Custom' eingibt, kann man viele Parameter (max Höhe, welche Strassentypen,...) selbst definieren. Alle anderen Einstellungen (Driving,....) bringen einen eigenen Satz an Parametern. Alles was man manuell eingibt wird dann ignoriert!
Für Europa gibt es noch keine LKW Fahrzeiten. Man kann zwar Logistik Attribute benutzen (Höhe, Breite, Länge, Gewicht,...) aber die Fahrzeiten stehen erst im Laufe des Jahres für LKW zur Verfügung. Momentan läuft man in einen Fehler, wenn man z.B. als Travel Mode 'Trucking' wählt.
Eigene Restriktionen wählt man mit 'Restrictions' aus. Man muss dazu dann aber auch Werte unter 'Attribute Parameter Values' angeben. Wenn man also Routen mit Höhenbeschränkung rechnen lassen will, muss man auch eine Höhe mitgeben.
Einbinden des Routing Dienstes in ArcMap Model Builder Normalerweise braucht man diese Fülle an Parametern, die man in den Screenshots oben sieht, nicht. Es bietet sich deshalb an das Tool 'Find Routes' in einem eigenen Model zu benutzen. 1 Definieren der notwendigen Parameter Zum Start einfach eine neue Toolbox definieren, ein Model öffnen und das Tool 'Find Routes' per drag&drop in das blanke Model einbinden. Ich möchte zum Start eine Reihe von Parametern selbst definieren: Stopps, Restriktionen und die zugehörigen Parameter und deshalb auch den Drive Mode. Das Model und die zugehörige Eingabemaske sehen jetzt so aus: Konvertieren des Ergebnis Als Ergebnis der Analyse möchte ich nur die Routen sehen. Es reicht wenn man bei 'Output Routes' die Optionen 'Zur Anzeige hinzufügen' und 'Modellparameter' aktiviert. Das Ergebnis von 'FindRoutes' ist vom Typ 'Feaure Set' und dieser Datentyp hat einige Einschränkungen. Man kann nicht direkt abspeichern, nicht umbenennen und das Feature Set kann auch nicht als Eingabe Datensatz für die meisten anderen Tools benutzt werden. Für das Umwandeln von Feature Sets kann die Funktion 'Features in Linie' benutzt werden. Damit man das Ergebnis auch in der Karte sehen kann, braucht man noch das Tool 'Werte erfassen'. Das Tool 'Werte erfassen' ist nur im und für den Model Builder verfügbar. Es kann im Model Builder über Einfügen/Nur Modellwerkzeuge hinzugefügt werden. Das Model sieht jetzt so aus:
Damit 'Features in Linie' richtig funktioniert, muss das Tool einmal erfolgreich gelaufen sein, damit das Tool den Typ des Feature Sets erkennen kann.
Berechnung vieler Routen Wenn man nur eine Route zwischen zwei (oder mehr) Stopps berechnen will, dann ist ein Modell nicht zwingend notwendig. Richtig interessant wird es erst, wenn man mehrere Routen in einem Rutsch berechnen will. Hierfür müssen wir eine Schleife einbauen. Hierfür gibt es im Model Builder verschieden Möglichkeiten. Ich benutze hier sog. Iteratoren. Über den Menüpunkt Einfügen/Iteratoren kann man auf eine Auswahl von verschiedenen Iteratoren zugreifen. Für diesen Fall ist der Iterator 'Feature Auswahl iterieren' passend. Die Stopps erfasse ich in einer Punkt Featureklasse. Die Punkte die zu einer Route gehören haben einen gemeinsamen Attribut Wert. Über dieses Attribut erzeugt der Iterator auch die Feature-Auswahl. Funktioniert genauso wie 'gruppieren nach' in einer SQL Abfrage. Der Iterator erzeugt für jeden Satz an Punkten (mit einem gleichen Attribut Wert) eine Route. Momentan wird aber immer ein Linienfeature mit dem gleichen Namen erzeugt und das alte Ergebnis überschrieben. Damit für jede Route auch eine eigenes Feature erzeugt wird, muss der Name des Ergebnis des Tools 'Feature in Linie' ebenfalls iteriert werden. Dafür fügt man in den Namen der Featureklasse eine Variable ein, zum Beispiel: Default.gdb\Route_%wert% Wenn also z.B. der Attribut Wert a,b und c ist, dann heißen die Ergebnisrouten route_a, route_b und route_c Noch ein paar Konfigurationen Restriktionen In dem Modell kann man auch Restriktionen angeben. Damit man nicht bei jedem Durchlauf die Parameter für Länge, Höhe, Gewicht,... angeben muss, kann man auch eine Tabelle mit den Werten für ein bestimmtes Fahrzeug abspeichern und darauf referenzieren. Nicht vergessen: Das funktioniert nur, wenn der Travel Mode auf 'Custom' eingestellt ist. Barrieren Im Model kann man auch flächige Barrieren angeben. Es sind aber nicht nur Barrieren, es können auch Gebiete definiert werden, die nur die Durchfahrt verlangsamen oder auch beschleunigen. Fazit und Ressourcen Die Online Dienste lassen sich nahtlos in eigene Tools integrieren. Die Online Tools haben zwar ein paar Besonderheiten, z.B. dass das Ergebnis ein Feature Set ist, aber ansonsten merkt man im Umgang mit den Online Tools keinen großen Unterschied zu lokalen Tools. Für einige der oben beschriebenen Punkte braucht man allerdings etwas vertiefte Kenntnisse über den Model Builder. Ein solches Tool zu erstellen braucht ein wenig Zeit und lohnt sich nur, wenn man den Analyse Prozess oft durchführen muss, wenn man das Model an einen Kollegen weitergeben will oder auch wenn man einen Analyse Workflow dokumentieren will. Damit das nachbauen von solchen Tools einfacher wird, habe ich eine File Geodatabase hochgeladen mit ein paar Stopps, der Attribut Tabelle mit den Restriktionen und ein paar Modellen. Bei den Modellen müssen evtl. noch Pfade geändert werden, weil die Ergebnisse teilweise noch auf absolute Pfade auf meinem Rechner zeigen. Hier zu finden: http://bit.ly/1v9mxIP
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09-22-2014
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Man lernt nie aus, auch scheinbar triviale Sachen kann man falsch machen.... Wir (im Moment ich und Matthias Meiler) haben in unseren Beispielen hier im Blog darauf geachtet, dass wir Open Data benutzen, damit wir echte Daten nutzen und diese auch weiterverbreiten können und dass alle unsere Karten, Anwendungen, Services,... auch öffentlich sind. Damit jeder zumindest die Zwischenergebnisse und Resultate ansehen kann. Wenn jetzt aber jemand die Analyse mit den Daten selber durchführen will, dann braucht man einen Named User in einer ArcGIS Online Subskription. d.h. wenn man den Map Viewer mit Daten offen hat, z.B. mit diesem Link:
http://esri-de-6.maps.arcgis.com/home/webmap/viewer.html?webmap=d8e839115d804b6aa063d1d2c311cac3&extent=13.206,52.3321,1…
Dann kann man sich im MapViewer anmelden und die Analysen selber durchführen, wenn man die entsprechenden Rechte hat, man muss mindestens Publisher sein und das Recht haben Analyse Services zu nutzen. Was wir aber völlig übersehen haben: Wenn man ein Organisations-URL z.B. esri-de-6 - das ist die Subdomäne zu einer unserer Subskriptionen - nutzt, dann können sich nur Benutzer genau dieser Subskription anmelden! Und das wollen wir natürlich nicht, jeder (auch mit einer Trial) soll die Analysen durchführen können. Darum sollte man immer so sharen, dass die Subdomäne und das 'maps' durch 'www' ersetzt wird: http://www.arcgis.com/home/webmap/viewer.html?webmap=d8e839115d804b6aa063d1d2c311cac3&extent=13.206,52.3321,1… Und schon kann man sich mit jedem Named User anmelden. Zusammengefasst: Elemente, die für alle freigegeben sind, immer mit www.arcgis.com und nicht mit <orgurl>.maps.arcgis.com verlinken. Dann können sich Nutzer sofort mit Ihrem User anmelden und Analysen ausführen oder eigenen Webmaps machen oder die Inhalte für Ihre Gruppen freigeben.
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09-04-2014
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Der World Geocoding Service von ArcGIS Online kann wesentlich mehr als im ArcGIS Online MapViewer ( Routing mit ArcGIS Online - im AGO MapViewer) möglich ist. Ein Blick in die ArcGIS REST API Spezifikation zeigt neben optimierter Route (Traveling Sales Man) und Berücksichtigung der aktuellen Verkehrslage noch wesentlich mehr Möglichkeiten: Punkt-, Linien-, Polygon Barrieren. Die Barrieren können sowohl komplette Sperren sein, als auch die Reisezeit reduzieren oder erhöhen Restriktionen, wie z.B. maximale Länge, Höhe, Gewicht, Achsenanzahl Nutzung von U-Turns Auch die einzelnen Stopps können noch weiter definiert werden Früheste Ankunftszeit und späteste Abreisezeit (z.B. für eine ganze Reihe von Stopps) wo soll der Bordstein sein (rechte oder linke Seite) Aufenthaltsdauer bei jedem Stopp Der einfachste Weg in ArcMap ein Routing durchzuführen ist die Funktion 'Route suchen' in ArcMap. Mit dieser Eingabemaske kann man das Routing schon recht gut konfigurieren. Ein Beispiel Wenn wir uns mal diesen Fall ansehen (vor ein paar Jahren in München passiert) ist klar was geschehen ist... Der Bus war zu hoch für die Unterführung. Der Bus war zu hoch für die Unterführung. Wenn man ein normales Routing ausführt dann nimmt der Algorithmus natürlich die kürzeste Strecke Wenn man allerdings im Reiter 'Optionen' auf die Option 'Beschränkungen' klickt, bekommt man noch wesentlich mehr Optionen Man kann z.B. die 'Height Restriction' angeben. In diesem Beispiel habe ich als Höhe 3,8 Meter eingegeben und (siehe Bild oben) weil die Unterführung nur 3,4 Meter hoch ist sucht der Routing Algorithmus eine andere Route. Der World Routing Service ist sehr mächtig und die Nutzung in ArcMap geht schnell und flüssig. Man muss 'nur' in AGOL angemeldet sein. Mit Find Route geht schon einiges, aber ein paar Sachen fehlen mir, z.B. die Angabe von flächigen Sperrgebieten (es gehen nur Punkte) und die Eingabe von Restriktionen in der Liste ist nicht sonderlich bequem, wenn ich immer wieder das Gleiche machen muss und eigentlich nur einen Parameter, z.B. die Höhe angeben will. Darum sehe ich mir im nächsten Post mal die Nutzung der Online Dienste im Model Builder an.
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08-13-2014
08:59 AM
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Hi, if you look into the internal structure of a WebMap http://www.arcgis.com/sharing/content/items/a6a631378ad94c58a8a42d3f1e805143/data?f=pjson you will find the WebMap is also structured into operational layers and basemaps. The Webmap is a standardized format of a Map description (only with Web Technology, REST and JSON) for all (or most) Esri Clients. So Esri and devolopers don't have to reinvent a map description for every product or development. I can use the same Webmap eg in Application Builder and Collector and .... If you change the Webmap afterwards, other users with other clients can't use it, because it's exclusive for this development. Joerg
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08-13-2014
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Routing Funktionen in einer Kartenanwendung ist nichts ungewöhnliches, eher etwas dass man als Selbstverständlich ansieht. Die Routingfunktion in arcgis online stehen zur Verfügung wenn man eingeloggt ist und kostet Credits. Dafür kann das Routing allerdings weitaus mehr als nur von A über B nach C die schnellste Route zu finden. Die weiterführenden Funktionen sind allerdings nicht immer sofort ersichtlich. Damit der Button 'Wegbeschreibung' im MapViewer erscheint, muss man in AGO eingeloggt sein Verkehrdaten nutzen (MapViewer) Von A nach B routen gibt erstmal die rein technische Fahrzeiten nach Durchschnittsgeschwindigkeiten. jetzt die Optionen einblenden und 'Verkehrsdaten verwenden' aktivieren. Jetzt werden die gerade aktuellen Verkehrsdaten in die Routenberechnung mit aufgenommen und außerdem noch visualisiert. Die Fahrt dauert jetzt ein paar Minuten länger, ein realistischerer Wert für die Fahrzeit Optimierte Routen - Traveling Salesman Problem (MapViewer) Wenn man für mehrere Stopps optimiert fahren will, also die Gesamtreisezeit minimieren will, ist dass im MapViewer kein Problem. Man kann die Reihenfolge der Stopps einfach manuell verschieben und die Zeiten vergleichen. Wenn die Anzahl der Stopps allerdings steigt, ist eine manuelle Optimierung aber kaum noch möglich. Die Option 'Route optimieren' steht immer zur Verfügung wenn zu mehr als 3 Stopps die Route berechnet wird. Wenn wir uns diese Karte mit allen Kliniken in Rostock ansehen: http://bit.ly/WNzZag Was ist der optimale bzw. der kürzeste Weg zwischen allen Kliniken? Das Kontextmenü der Kliniken öffnen und 'Route zu allen Featues' auswählen Jetzt werden alle (maximal 20) Punkte als Stopps in die Routing Oberfläche geladen und es steht die Funktion 'Route optimieren' zur Verfügung Jetzt werden die optimale Reihenfolge berechnet und man bekommt das Ergebnis 18.85 Kilometer und 35 Minuten. Wenn ohne Optimierung gearbeitet wird, also einfach der Reihe nach bekommt man das Ergebnis 36.3 Kilometer und 1 Stunde 10 Minuten. Ein recht großer Unterschied. Man kann natürlich auch manuell die Adressen von Stopps eintippen und wenn es mehr als 3 sind, steht die Funktion zur Optimierung zur Verfügung.
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08-02-2014
07:47 AM
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Im Juli Release von ArcGIS Online wurde das Routing um einen Fußgänger Modus erweitert. Einfaches Punkt zu Punkt Routing mit Gehzeiten im MapViewer ist zwar ganz nett, aber das muss doch auch noch für andere Fragen einsetzbar sein. Vor zwei Jahren hätte ich die Funktion ganz gut gebbrauchen können. Wir sind im Großraum München umgezogen und hat ein paar recht konkrete Vorstellung von unserem neuen zuhause. Neben der Grundversorgung vor Ort (Supermarkt, Bäcker,...) und Kinderbetreuung war die Anbindung an München Zentrum ein absolutes Muss. Mit dem Zug nach München Zentrum und die Haltestelle durfte maximal 15 Gehminuten von der Haustür weg sein. Die Suche hat sich ziemlich hingezogen und wir mussten ständig mit Karten rumhantieren. Wo ist der Ort überhaupt? Gibt es da eine Haltestelle und wie weit ist die weg? Mit den neuen Tools wäre die Vorbereitung da einfacher gewesen... da hätte ich gleich eine flächendeckende Karte gehabt Und so kann man es machen Schritt eins: Die Daten der Haltestellen finden Wie üblich ist die Datenbeschaffung wieder furchtbar aufwendig. Man findet zwar jede Menge Listen und Infos, aber eine einfache platte Liste mit Namen der Haltestelle, Adresse, idealerweise Koordinaten und zwar nicht einzeln, sondern für alle Haltestellen im MVV Bereich war auch nach 30 Minuten nicht auffindbar. Also ab zu http://download.geofabrik.de/ die Daten von Oberbayern runtergeladen, die Punkte nach den Typ 'station' gefiltert und großzügig um München rum selektiert. Habe ich der Einfachheit halber mit ArcMap gemacht. Schritt zwei: Die Gehzeiten berechnen Das Kontextmenü des Layers 'Stationen ...' öffnen, Analyse durchführen wählen, die Gruppe 'Nacharschaftsanalyse verwenden' öffnen und die Funktion 'Fahrzeitgebiete erstellen' auswählen. Das Ganze funktioniert nur, wenn man sich in ArcGIS Online anmeldet. Und das war es auch schon. 2 Minuten später waren die Gehzeitgebiete da. Das Ergebnis passt sehr gut zu meinen praktischen Erfahrungen, auch wenn an ein paar Stellen anscheinend im Netzwerk ein paar Gehwege fehlen. Bushaltestellen habe ich nicht mitgenommen, kommt für mich normalerweise nicht in Frage. Woher bekommt man die Koordinaten von Bushaltenstellen oder Tram? Und wenn jemand in München die gleiche Fragestellung hat Hier die Webmap: http://bit.ly/1pH1lqj Hier eine kleine Anwendung: http://www.arcgis.com/apps/Viewer/index.html?appid=5b191e40c8894796b53d317f0dc84753
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07-24-2014
04:05 PM
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In ArcGIS Online stehen viele Analysefunktionen zur Verfügung zur Verfügung. Bis jetzt habe ich mich der Thematik immer recht theoretisch genähert und irgendwelche Fragen nach dem Sinn und Zweck immer rein akademisch beantwortet. Und damit ist es schwierig den Nutzen der Funktionen rüberzubringen. Darum mal ein anderer Ansatz: Erst mal eine Frage stellen und dann testen ob man eine Antwort mit den ArcGIS Online Funktionen finden kann. Fragestellung: Ein Logistikunternehmen sucht einen neuen Standort für ein Zwischenlager und Verwaltungsgebäude. Zwangspunkte: In der Nähe einer Autobahnauffahrt, aber nicht direkt an der Autobahn, 5000 Quadratmeter Fläche Was brauchen wir dafür? Autobahnen Auffahrten Gewerbeflächen Am Schwierigsten war (wie meistens) die Suche nach Daten, die man auch öffentlich zeigen und weiterreichen darf. Autobahnen und Auffahrten konnten wir im Esri Living Atlas finden. Gewerbeflächen konnte ich auf die Schnelle nur in den Open Data von Berlin finden. Irgendwelche Kartendienste (zB WMS) oder Verzeichnisse helfen mir nix, ich will ja auswerten und analysieren. In OpenStreetMap zu suchen ist sicher eine Alternative, probiere ich demnächst mal aus. Startpunkt Eine Karte mit Autobahnen, Auffahrten und Berliner Gewerbeflächen: Die Karte findet ihr hier: http://bit.ly/1A5iVeM Die Flächen sind übrigens ein gefilterter Layer. Nächster Schritt: Ein Puffer um die Autobahn und zwar nur um die A113 und A100 und A117 (einfach einen Filter auf den layer 'Straßen' gesetzt) Sieht so aus: 1. Das Kontextmenu der Layers Straßen öffnen und 'Analyse durchführen' wählen. Das geht jetzt nur, wenn man in ArcGIS Online eingeloggt ist, weil Analyse nur für angemeldete User bereitsteht. Außerdem brauche ich Publisher Rechte, weil ich Daten erzeuge. Im Analyse Menü, den Unterpunkt 'Nachbarschaftsanalyse verwenden' auswählen und dann die Funktion 'Puffer erstellern 2. Den Puffer erzeugen Ich habe mich hier mal für 500 Meter entschieden und 'Zusammenführen'. Es bringt mir ja nix wenn um einzelne Straßenabschnitte einzelne Puffer gerechnet werden. Das Ergebnis sieht dann so aus: Die Webmap ist hier zu finden: http://bit.ly/1pIDD0U Nächster Schritt: Einzugsgebiete um die Auffahrten Und zwar auch nur für die passenden Auffahrten (Analysen kosten schließlich credits). Ich habe auch einen Filter auf die Auffahrten gemacht und zwar für die Objekt ID. Alternativ könnte man auch nur den Bildschirmausschnitt rechnen, leider sind bei den Daten die Namen der zugehörigen Autobahn nicht dabei. 1. Im Analyse Menü des Layers Autobahnauffahrten, den Unterpunkt 'Nachbarschaftsanalyse verwenden' auswählen und dann die Funktion 'Fahrzeitgebiete erstellen' auswählen. Mit der Funktion können Gebiete erzeugt werden aus denen man die Auffahrten in einer definierten Zeit erreichen kann. 2. Fahrzeitgebiete erstellen Ich habe mich für jede Auffahrt für zwei Gebiete entschlossen, nämlich für 5 und 10 Minuten Fahrt. Und ich möchte ja keine theoretischen Fahrzeiten haben, sondern die Zeiten sollen im schlimmsten Fall gelten, also Montags 8 Uhr. So sehen meine Einstellungen aus Und das Ergebnis dann so: WebMap hier: http://bit.ly/1vNr6vJ Jetzt sehen wir den 500 Meter Puffer um die Autobahn, die Fahrzeitgebiete und die Auffahrten und (in Blau) Gewerbegebiete. Jetzt muss das alles nur noch zusammengeführt werden und da führen einige Wege zum Ziel Nächster Schritt: Welche Gewerbeflächen liegen denn jetzt außerhalb des Autobahn Puffers aber innerhalb der Fahrzeiten und sind außerdem größer als 5000 Quadratmeter? 1. Dafür starten wir im Kontextmeü des Layers 'Siedlungsflächen Berlin' die Analysefunktion 'Neue Positionen suchen' in der Gruppe 'Positionen suchen' 2. Jetzt erzeugen wir eine kombinierte Abfrage um passende Gewerbeflächen zu finden --> Das gesuchten Flächen schneiden nicht den Puffer und liegen auch nicht innerhalb. Liegen also komplett außerhalb. Dafür muss man zwei Abfragen kombinieren und --> Die gesuchten Flächen liegen innerhalb der Fahrzeitgebiete 3. Auf das Ergebnis dieser Abfragen dann einfach im Layer wieder einen Filter anwenden, damit wir nur Flächen größer als 5000 qm bekommen. Das Größen Attribut war schon enthalten (Fläche in Quadratkilometer). Das Ergebnis sieht dann so aus: die Webmap dazu: http://bit.ly/1pIEGxW und noch eine Webmap Präsentation: Presentation Mein Fazit Klappt super. Ich hätte das Ganze natürlich auch in ArcMap machen können, aber da hätte ich auch erst mal die Daten suchen müssen und falls ich ArcGIS Online gar nicht nutzen will hätte ich bei den Einzugsgebieten sicher Probleme gehabt. Prima wäre es, wenn man noch mehr Daten hätte die z.B. Freiflächen in Gewerbegebieten oder ähnliches Was kann man jetzt noch tun? - Funktioniert das auch mit dem Geoplanner - Wie erzeuge ich eigentlich aus den Daten einen Report? Vielleicht in Maps for Office weiterverarbeiten?
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07-23-2014
06:40 AM
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Dieses Video ist eine Aufzeichung einen Webinars das Esri Deutschland für die Entwickler Community gehalten hat. Es geht exemplarisch um Content in ArcGIS Online und was man damit als Entwickler anstellen kann. Wenn von Content die Rede dann muss man auch darauf eingehen, was man mit der REST Schnittstelle eines Feature Services machen kann oder welche Analyse Funktionen zum Beispiel bei den Netzwerkdiensgen möglich ist. Im Webinar werden Codebeispiele und Webmaps benutzt. Die kann man alle hier in einer Storymap finden. Dauer: 55 Minuten Referenten: Eva Peters und Jörg Moosmeier
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07-15-2014
01:42 PM
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Hi Mike, thanks. The way to unshare the Feature Service could be a solution in some cases.... I have another idea around application login. Not sharing the feature service public, but using an application login.... This way the feature service would only be visible for organizational user and everyone else could only access the feature service via an app without edit functionality. But the customer would have to host the application (and a proxy server)... Regards, Joerg
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07-02-2014
07:23 AM
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Hi, some of our customers have problems implementing a workflow and I also can't find a way. They have a hosted Feature Service for public information. Everyone can view the FeatureService (or Webmap), but not edit the features. Therefore the edit capability of the Feature Service is not activated. But some organizational user should be allowed to edit this Feature Service. An Administator can add the Feature Service with full editing capabilities to a Webmap. But editing a Service is not the task of an Administrator and the users who should edit the features, are not allowed to have administrative rights. Even the new 'customer roles' don't seem to help. Has anybody the same requests for such a workflow? Has anybody found a solution? Thank you, Joerg
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06-30-2014
11:33 PM
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| 2 | 11-20-2019 02:39 AM | |
| 2 | 07-19-2022 12:00 AM | |
| 3 | 09-22-2016 12:07 AM | |
| 1 | 03-24-2015 06:00 AM | |
| 1 | 03-04-2015 12:53 AM |
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Offline
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a month ago
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