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In Teil 1 wurden die grundlegende Problematik der Cross-Plattform-Entwicklung und die drei möglichen Lösungsansätze mit Web-, Hybrid- und Nativ-Apps beleuchtet. In diesem 2. Teil geht es um Möglichkeiten der plattformübergreifenden Programmierung von Geo-Apps mit ArcGIS. Esri stellt dazu eine Reihe von Entwicklerwerkzeugen zur Verfügung: ArcGIS APIs und SDKs für Cross-Plattform-Apps Das ArcGIS Portfolio beinhaltet eine Reihe von Entwickler-APIs und SDKs zur Erstellung von benutzerdefinierten Geo-Apps für verschiedenste Plattformen und Geräte wie Smartphones, Tablets, Webbrowser und Desktops. Diese Optionen bieten die nötige Flexibilität, um für das jeweilige Client-System die Funktionalität umzusetzen, die genau auf die Anforderungen der Nutzer zugeschnitten ist. Web-Apps und Hybride-Apps Die ArcGIS API for JavaScript bietet effiziente Unterstützung beim Erstellen und Bereitstellen von intuitiven mobilen und Web-Apps, bei denen Content und Services von ArcGIS zum Einsatz kommen. Damit lassen sich Apps zum Anzeigen und Bearbeiten von ArcGIS Karten, für den Zugriff auf Feature-Services, zum Geokodieren von Orten und Adressen oder die Verwendung von Geoverarbeitungsservices entwickeln. Diese Anwendungen unterstützen gängige Webbrowser wie Chrome, Firefox, Internet Explorer (7 oder höher), Edge, Safari (3 oder höher) sowie mobile Browser, so dass sie überall und auf verschiedensten Geräten genutzt werden können. Mit Esri Leaflet, einer leichtgewichtigen Alternative zum ArcGIS API for JavaScript, stellt Esri Open-Source-Werkzeuge zum Einbinden von ArcGIS Services in Leaflet bereit. Leaflet ist eine freie JavaScript Bibliothek für die Darstellung interaktiver Karten in Web-Apps. Beide Web-APIs können auch zur Erstellung von Hybride-Apps genutzt werden. Native-Apps ArcGIS bietet ArcGIS Runtime SDKs für Anwendungs-Frameworks, die bei der plattformübergreifenden Entwicklung zum Einsatz kommen. Dank dieser Optionen genügt es, Apps einmal zu entwickeln und anschließend ganz einfach für verschiedene Plattformen bereitzustellen. Mithilfe dieser ArcGIS Entwicklerwerkzeuge lassen sich Native-Apps erstellen, über die überall und jederzeit auf ArcGIS Inhalte oder Features zugegriffen werden kann. Dabei können gleichzeitig die systemeigenen Funktionen der Geräte wie die integrierte GPS-Software, Kamera, Messaging-Dienste und vieles mehr zum Einsatz kommen. Bei eingeschränkter Internetverbindung können Karten und Daten trotzdem abgerufen oder bearbeitet werden; Änderungen werden später durch Synchronisierung übernommen. Mit dem ArcGIS Runtime SDK for Java können fokussierte Mapping- und Analyseanwendungen für Windows, Linux und mit dem nächsten Major Release (Quartz) auch für Mac OS X erstellt werden. Das SDK beinhaltet Beispielcode und Projektvorlagen, in denen die Implementierung der API demonstriert wird, sowie Best Practices für die Programmierung, um Benutzern den Einstieg zu erleichtern. Für die Anwendungsentwicklung stehen außerdem verschiedene SDK-JARs und ein Eclipse-Plug-In zur Verfügung. Das ArcGIS Runtime SDK for .NET ermöglicht die Erstellung von ArcGIS Anwendungen für Windows Desktop, Windows RT (Store) und Windows Phone. Dank dem Universal Apps-Konzept von Windows 10 können native Cross-Plattform-Apps erstellt werden, die unabhängig vom Formfaktor auf allen Windows 10-Geräten ausführbar sind. Das ArcGIS Runtime SDK for Xamarin ist das jüngste Mitglied der ArcGIS Runtime Familie und steht zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Blogs als Tech Preview für alle Interessierten zum Download bereit. Mit Xamarin können .NET Entwickler Cross-Plattform-Apps neben Windows auch für iOS und Android erstellen. Dieses ArcGIS Runtime SDK ist eigenständig, basiert aber im Kern auf dem ArcGIS Runtime SDK for .NET. Mit dem ArcGIS Runtime SDK for Qt/QML lassen sich Cross-Plattform-Apps für Android, iOS, OS X, Windows und Linux entwickeln. Die Apps unterstützen die modulare Bereitstellung d. h. es müssen nur die Teile der Bibliothek gepflegt werden, die für die Apps erforderlich sind. App Builder für Cross-Plattform-Apps Mit den APIs und SDKs müssen Apps immer „from scratch“ programmiert oder der Code bei kleinsten Änderungen wieder angefasst werden. Oftmals muss aber nur die Farbe, Beschreibung oder das Logo für ein anderes Unternehmen geändert oder Funktionen der App für verschiedene Anwendungsszenarien aktiviert oder deaktiviert werden. Hierbei bieten sich Template-basierte App Builder an, mit denen Apps ohne jegliches Entwickler-Know-How konfiguriert und erstellt werden können. Der Web AppBuilder for ArcGIS ist eine sofort verwendbare Anwendung zum Erstellen fokussierter ArcGIS Web-Apps mithilfe von intuitiven Widgets und Werkzeugen. Mit Web AppBuilder for ArcGIS können eigene Apps auf ArcGIS Online oder dem eigenen WebServer gehostet und auf jedem Endgerät genutzt werden. Ebenso lassen sich konfigurierbare Web-App-Vorlagen für die Wiederverwendung und unternehmensweite Nutzung erstellen. Mit dem Web AppBuilder for ArcGIS erstellte Web-Apps können um eigene Funktionen erweitert werden. Das Ganze basiert auf der weiter oben beschriebenen ArcGIS API for JavaScript. Mit dem AppStudio for ArcGIS können native Cross-Plattform-Apps für Android, iOS, Windows, Mac OS X oder Linux konfiguriert und erstellt werden. Mit dem eigenen Branding können die Apps in allen gängigen App Stores veröffentlicht werden, ganz ohne Programmierkenntnisse! AppStudio for ArcGIS bietet eine Reihe von App-Templates. Entwickler können mit Hilfe des ArcGIS Runtime SDK for Qt/QML eigene App-Templates erstellen. Weiterhin bietet AppStudio for ArcGIS für jede Plattform einen AppStudio Player, mit dem sich die App-Templates abspielen lassen. Damit ist es nicht unbedingt nötig, die eigene App zu kompilieren und in die jeweiligen App Stores einzustellen. Eine Antwort auf die große Frage: „Was nehme ich denn nun?“ kann leider nicht pauschal gegeben werden. Das Ziel ist es, in der heutigen heterogenen IT-Landschaft mit geringem Entwicklungsaufwand so viele wie möglich zu erreichen. Dabei dürfen Dinge wie Zielgruppe, Performance, Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit nicht vernachlässigt werden. Die Frage sollte daher zuerst lauten: „Was will ich erreichen?“. Esri bietet Lösungen für plattformübergreifende Web-, Hybrid- und Nativ-Apps an. Mit den AppBuildern können Entwickler-Workflows vereinfacht und verschlankt werden. Auf ArcGIS for Developers, dem zentralen Einstiegstor für ArcGIS Entwickler, gibt es ausführliche Informationen und Hilfe zu den verschiedenen Werkzeugen. Mit einer kostenlosen Developer Subskription können diese getestet werden.
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06-13-2016
05:16 AM
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Die heutige IT-Landschaft ist sehr heterogen. Wir haben es mit verschiedenen Plattformen, Gerätetypen, Formfaktoren, Betriebssystemen und Programmiersprachen zu tun. Einen sehr interessanten Überblick dazu gibt der State of the Developer Nation Q1 2016 Report auf visionmobile.com. Die vollständige Verfügbarkeit einer eigenen App für alle Anwender ist in dieser Landschaft eigentlich nicht mehr realisierbar. Je höher die Verfügbarkeit werden soll, desto teurer wird es oder mehr Kompromisse müssen eingegangen werden. Um eine optimale Verfügbarkeit für eine mobile Native-App zu erreichen, müsste diese mindestens dreimal! für die momentan dominierenden mobilen Plattformen iOS, Android und Windows Phone entwickelt werden. Das ist teuer. Um Entwicklungskosten zu sparen, könnte sich der Entwickler für weniger Plattformen entscheiden, nur erreicht er dadurch auch weniger Anwender. Schon an diesem Beispiel wird deutlich, dass in der Planungsphase einer App Konzepte entwickelt werden sollten, um mit geringem Entwicklungsaufwand – und damit geringeren Kosten – eine möglichst hohe Verfügbarkeit von Apps auf verschiedenen Plattformen zu erreichen. Damit sind wir schon beim Thema Cross-Plattform-Entwicklung, eines der wichtigsten Problemstellungen, mit denen sich Entwickler heutzutage auseinandersetzen müssen. Cross-Plattform-Entwicklung bedeutet, den Code für eine App nur einmal zu entwickeln und diese auf mehreren, meist zueinander inkompatiblen Plattformen auszurollen. Cross-Plattform-Entwicklung bedeutet auch immer, einen Kompromiss zwischen angestrebter Zielgruppe, Entwicklungsaufwand, Nutzererfahrung (UI/UX) und Funktionalität zu finden. Wie in der Grafik zu sehen, gibt es verschiedene Ansätze mit jeweiligen Vor- und Nachteilen für die plattformübergreifende Programmierung. Eine gute Möglichkeit ist sicherlich die Bereitstellung als Web-App. Der Code wird nur einmal geschrieben und gehostet auf einem Webserver. Die Web-App läuft dann im Browser auf nahezu allen aktuellen Geräten. Mit JavaScript/HTML5 können mittlerweile sehr mächtige und performante Anwendungen erstellt werden. Neben dem permanenten Online-Zwang ist die technische Grenze dabei der Browser selbst, der den Zugriff auf viele Sensoren der Geräte, Adressbücher, den gesamten lokalen Speicher usw. nicht zulässt. Beispielsweise lassen sich damit Apps für den Außendienst mit Offline-Nutzung von größeren Datenmengen nicht realisieren. Im Gegensatz dazu sind Native-Apps speziell auf die jeweilige Plattform zugeschnitten und können somit auf die volle Power der Hardware, UI-Komponenten, Speicher und Funktionalität der Geräte zugreifen. Das wäre der richtige Ansatz für eine mobile App mit Offline-Funktionalität für den Außendienst. Wegen dieser „Spezialisierung“ ist die plattformübergreifende Entwicklung von Native-Apps nur mit speziellen Werkzeugen wie z.B. Qt/QML, Microsoft UWP oder Xamarin möglich. Code von Apps, entwickelt mit den plattformeigenen SDKs, können im Nachgang nicht mehr cross-plattform-fähig gemacht werden. Das sollte also vorher gut überlegt werden. Hybride-Apps sind ein Mittelweg zwischen beiden Möglichkeiten. Mit Frameworks wie PhoneGap oder Titanium Appcelerator u.ä. kann JavaScript-Code zu Native-Apps für verschiedene Plattformen kompiliert, und damit die Grenzen des Browsers überwunden werden. Hybride-Apps sehen zwar aus und fühlen sich an wie Web-Apps, sie können aber auf mehr Ressourcen der Geräte zugreifen. Das Entwickeln von Geo-Apps mit Esri Technologie ist von dieser Problematik natürlich nicht ausgenommen. In Teil 2 dieses Blogs werden Lösungen und Werkzeuge für ArcGIS Entwickler für die Cross-Plattform-Entwicklung erläutert.
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06-13-2016
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Videos und Slides des Webinars sind nun verfügbar: Part 1: Video | Slides Part 2: Video | Slides Webinar materials auf GitHub Viel Spass.
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04-07-2016
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Das jüngste Mitglied der ArcGIS Runtime Familie steht nun als Tech Preview für alle Interessierten zum Download bereit. Mit Xamarin können .NET Entwickler Cross-Platform-Apps auch für iOS und Android erstellen. Dieses ArcGIS Runtime SDK ist eigenständig, basiert aber im Kern auf dem ArcGIS Runtime SDK for .NET. Mehr Infos dazu in diesem Blog.
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03-30-2016
03:54 AM
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R ist eine Programmiersprache für Statistiker zum statistisches Rechnen und Visualisieren statistischer Grafiken. In ArcGIS kann mit R auf Geo-Daten zugegriffen und auch direkt aus Geoverarbeitungswerkzeugen heraus R-Skripte aufgerufen werden. Wer mehr über die Möglichkeiten von R in ArcGIS erfahren möchte ist herzlich dazu eingeladen, an den zwei jeweils einstündigen Webinaren „Integrating R and ArcGIS“ teilzunehmen. Part 1 ist am 22. März, 19 Uhr Part 2 am 29.März, 19 Uhr Mehr Infos und die Registrierung findet Ihr hier.
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03-22-2016
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Mit diesem SDK können native Geo-Apps für Windows Phone, Windows Store (RT) und für Windows Desktop erstellt werden. Im Großen und Ganzen ist es ein Qualitätsrelease. Neben Bugfixing liegt der Schwerpunkt auf Verbesserung des 3D Mappings in Bezug auf User Experience, Performance und Rendering. Des Weiteren wurde der KML Layer funktional erweitert und es wurden neue Tasks für Closest Facilitiy und Service Area für Netzwerkanalysen implementiert. Ausführliche Infos gibt es in den Release Notes.
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02-11-2016
05:10 AM
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Hi Tim, Da gibts überhaupt kein Problem. Die Idee und der Code der Extension sind gar nicht von uns, sondern von den Kollegen von Esri UK. Wir haben daraus "nur" eine deutsche Version gemacht. Das Projekt kann völlig frei von der Esri UK Seite heruntergeladen und genutzt werden. Wir sind sehr neugierig auf Deine Idee VG, Alex
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02-10-2016
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Hi Tim, Ich habe es mir gerade angeschaut, Danke für Deinen Code Der Basemap Switcher hat unserer Meinung nach wenig Wert in der Extension, da gerade die schönen Luftbilder den Charme ausmachen. Aber mit Deiner Idee mit Wikipedia haben wir uns schon angefreundet. Sinnvoll ist dabei nur die Feature Attribut Variante, da über den Wikipedia Suchstring zu wenig gute Ergebnisse kommen. Wir haben auch noch einige Ideen in Richtung Sharing und Fotos Danke nochmal und viele Grüße, Alex
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02-08-2016
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Hi Tim, Ja das ist in Ordnung. Wir sind schon auf das Ergebnis gespannt VG, Alex
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02-02-2016
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Hi Tim, Guter Vorschlag . Wir werden das für ein künftiges Update der Extension in Erwägung ziehen. Danke und viele Grüße, Alex
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02-02-2016
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Esri Deutschland Maps ist eine Extension für den Google Chrome Browser, die Esri über den Chrome Web Store kostenfrei zur Verfügung stellt. Die Extension zeigt beim Öffnen eines neuen Tabs jeweils einen interessanten deutschen Ort auf einer Karte an. Diese Karte ist interaktiv, somit kann auch die Umgebung erkundet werden. Die Esri Deutschland Maps Extension wurde mit Leaflet umgesetzt. Leaflet ist eine freie JavaScript Bibliothek für die Darstellung interaktiver Karten in Webanwendungen. Mit Esri Leaflet, einer leichtgewichtigen Alternative zum ArcGIS API for JavaScript, stellt Esri Werkzeuge zum Einbinden von ArcGIS Services in Leaflet bereit. In der Extension wurden drei verschiedene ArcGIS Online Services eingebunden: Die World Imagery Map als Hintergrundkarte, der World Geocoding Service für die Adressanzeige beim Verschieben der Karte und ein Feature Service mit den verfügbaren Orten, aus dem jeweils einer zufällig beim Öffnen eines neuen Tabs ausgewählt wird. Der Feature Service ist kuratiert und wird ständig um weitere interessante Orte erweitert. Esri Deutschland wünscht viel Spaß beim Erkunden von unserem schönen Deutschland.
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01-29-2016
03:34 AM
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Hi again Tif, I tried to implement the JS API search widget in a map toolbar: ArcGIS API for JavaScript | Basic Search The suggestions are shown within a dropdown box The use of the search widget is technical possible, but I was not able to visualize it in a good way. Therefore also the other improvement suggestion - the possibility to use the Operations Dashboard Find Places control (or other controls like layer filters or measure) in own MapToolbars. Alex
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12-17-2015
03:06 AM
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Hi Tif, Thanks for your (late ) answer. In my case, the pure visualization of features within a graphicslayer would be just a part of the solution. After that I want to use the standard widgets (e.g. summary, lists, charts) to show some results based on the features inside of the buffer dynamically. Unfortunately this is not possible because the graphicslayers is not available as a data source in the other widgets. The manipulation of the featureservice (where clause, visibility) was a good solution to do that in the maptool which I have created with the AG RT SDK 4 WPF. Aside from this - I think you should provide the full functionality in all of the possibilities (Widgets, Tools, Feature Actions) to extent the Operations Dashboard with JavaScript. This gives developers more flexibility. Alex
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12-17-2015
02:22 AM
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Projekt Echtzeitverkehrslenkung von con terra, Esri und Geocom überzeugte Jury und Publikum. Berlin. Mit einem Beitrag zum Thema Echtzeitverkehrslenkung konnte ein gemeinsames Team der Unternehmen con terra GmbH, Esri Deutschland GmbH und Geocom Deutschland GmbH zwei von drei Kategorien des 1. BMVI Data Run gewinnen. Der von Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur eröffnete erste Regierungs-Hackathon fand am 13. und 14. November im Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) in Berlin statt. Unter dem Motto „Unsere Daten. Deine Ideen“ entwickelten 80 IT-Spezialisten und Programmierer im Dienstsitz des BMVI aus den vom Ministerium zur Verfügung gestellten freien Datensätzen Lösungen für die Mobilität 4.0. Für 24 Stunden wurden unter anderem Datensätze aus Bereichen wie Meteorologie, Straßenverkehr und Schifffahrt bereitgestellt. Als erfolgreichste Teilnehmer gingen die „AmazingMapMen“ hervor, ein Team aus Geo-IT-Experten von con terra, Esri Deutschland und Geocom Deutschland. Gemeinsam konnten sie die Fachjury aus Vertretern der Digitalwirtschaft und den datenliefernden Bundesbehörden in der Kategorie „Wirtschaftlichkeitspotential“ überzeugen und gewann zudem den „Publikumspreis“. Dem Gewinner-Projekt Echtzeit-Verkehrslenkung durch Geo-Data-Mining lagen u.a. Datensätze der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zugrunde, z.B. zu Verkehrsmengen und Verkehrsmeldungen, sowie Umweltdaten und Angaben zu Lärmschutzwänden, die durch weitere offene Geo-Daten ergänzt wurden. Ziel und Nutzen: Routenempfehlungen für Pkw und Lkw auf Fernstraßen auf Basis priorisierter und klassifizierter Strecken. Das Verkehrsnetz kann so effektiver und nachhaltiger genutzt, und Verkehre intelligent gesteuert werden. Belastungen werden reduziert und ein volkswirtschaftlicher Nutzen wird erzielt. Die Preisträger der Kategorien „Wirtschaftlichkeitspotential“ und „Publikumspreis“ (v.l.: Alexander Erbe, Esri Deutschland, Babak Toloue Tehrani, Geocom Deutschland, Dennis Wilhelm, con terra, Marc Kleemann, con terra, Gerald Pape, con terra). Quelle: BMVI Die Zielsetzung des BMVI, gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft, der Forschung und mit Digital Professionals Coding-Know-how und kreative Ideen für die zukünftige digitale Gesellschaft, insbesondere im Hinblick auf die Mobilität 4.0 zu entwickeln, ging voll auf. Minister Dobrindt sagte dazu: „In 24 Stunden haben die Teilnehmer des 1st BMVI DATA-RUN gezeigt, wie aus unseren Mobilitäts-, Geo- oder Wetterdaten spannende digitale Innovationen entstehen können. Ich bin überzeugt, damit haben wir gemeinsam einen Beitrag für die digitale Wertschöpfung und eine neue Datenkultur in Deutschland geleistet. Ich gratuliere allen Gewinnern und danke der Jury und den Daten-Experten für ihren Einsatz.“ Die Preisträger erhalten die Chance auf eine Förderung aus dem Modernitätsfonds des BMVI. Dieser ist Teil der Digitalen Agenda der Bundesregierung und soll datenbasierte digitale Entwicklungen fördern und dadurch den Gründergeist in Deutschland weiter dynamisieren. Der BMVI Data-Run steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem IT-Gipfel, der Open Data Initiative des BMVI und der Initiative Modernitätsfonds. weiterführende Links: Webseite des BMVI: www.bmvi.de Informationen des BMVI:http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2015/128-gewinner-1st-bmvi-data-run.html Webseite Esri Deutschland: http://esri.de Webseite con terra: http://conterra.de/ Webseite Geocom Deutschland: http://geocom.ch/de
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11-20-2015
01:52 AM
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| Title | Kudos | Posted |
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| 1 | 08-09-2024 01:00 AM | |
| 1 | 02-06-2024 07:07 AM | |
| 1 | 03-31-2023 01:11 AM | |
| 1 | 07-26-2023 05:57 AM | |
| 1 | 03-25-2022 03:59 AM |
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Offline
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03-27-2026
01:02 AM
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