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Polygone und deren Potential anteilmäßig teilen (automatisiert)

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01-13-2015 04:47 AM
KatharinaMaier
Deactivated User

Hallo liebe Community

 

Bei mir ist ein Problem aufgetaucht, dass ich derzeit versuche mit Hilfe der ArcGIS for Desktop Basic Lizenz zu lösen und vielleicht könnt ihr mir da weiterhelfen und habt Ideen.

 

Im Screenshot seht ihr (hoffentlich übersichtlich genug) Teile von 2 roten Polygonen und mehrere Teile von grünen Polygonen. Die grünen Polygone enthalten u.a. die Anzahl von Beilagen (Mediabegriff). Die roten Polygone sollen diese Anzahl anteilmäßig zur Fläche, die das grüne Polygon in ihnen einnimmt erhalten.

 

Beispiel.PNG

Bsp.: Das mittige grüne Polygon enthält 1500 Beilagen; die rechte davon Hälfte nimmt (nach Trennung und händischer Berechnung derselben) 36,78% der Fläche des gesamten Polygons in Anspruch. So erhält das rote Polygon A 552 Beilagen.

 

Hat hier jemand eine Idee, wie das (teil)automatisiert erfolgen könnte? Oder gibt es gar ein schönes Werkzeug dafür?

Clip funktioniert nur bedingt, da ich circa 1.400 grüne Polygone und circa 150 rote habe. Außerdem teilt diese Funktion leider keine Werte anteilmäßig an "verlorener" Fläche.

Weiterhin gibt Clip bei mir eine Fehlermeldung aus, wenn ich beide Layer insgesamt integriere, da es auch grüne Polygone gibt, die nicht von einem roten tangiert werden. Clip funktioniert auch mit reinen Linien besser... 😕

Den Spatial Analyst habe ich nicht zur Verfügung.

 

Über jeden hilfreichen Tipp bin ich euch total dankbar

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2 Replies
XanderBakker
Esri Esteemed Contributor

Die Attributwerte der Eingabe-Feature-Classes werden in die Ausgabe-Feature-Class kopiert. Wenn es sich bei der Eingabe jedoch um Layer handelt, die mit dem Werkzeug Feature-Layer erstellen erstellt wurden, und die Option Verhältnismethode verwenden eines Feldes aktiviert ist, wird ein Verhältnis zum Eingabe-Attributwert berechnet. Ist die Option Verhältnismethode verwenden aktiviert, stellen die Attribute des resultierenden Features bei jeder Teilung eines Features in einem Überlagerungsvorgang ein Verhältnis des Attributwertes des Eingabe-Features dar. Der Ausgabewert basiert auf dem Verhältnis, in dem die Eingabe-Feature-Geometrie geteilt wurde. Falls die Geometrie z. B. in gleiche Teile geteilt wurde, wird dem Attributwert jedes neuen Features der halbe Wert des Attributwertes des Eingabe-Features zugewiesen. Verhältnismethode verwenden gilt nur für numerische Feldtypen.

Vereinigen (Union) (Analyse)

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JoachimHärtel
Emerging Contributor

Es gibt von WIGeoGIS ein Geomarketing Analysetool, mit dem dies ohne Probleme möglich ist. Es nennt sich WIGeoprofil -> Potenziale vererben

Aus der Tool-Beschreibung:

5.4. Potenziale vererben

Mit dieser Funktion werden Potenzialwerte aus den Geometrien eines Quell-Layers auf die Geometrien eines Ziel-Layers übertragen. Die Geometrie des Potenziallayers ist dabei beliebig, das Ziel muss aber immer ein Polygon-Layer sein. Ergebnis ist eine möglichst dem Original entsprechende Abbildung der Potenzialsituation:

Für Absolutwerte: Summe und Verteilung der Potenziale im Raum entsprechen dem Original.

Für Indexwerte: Der Indexwert an jeder Stelle der Kopie entspricht dem im Origi-nal.

Dazu werden die einzelnen Potenziale folgendermaßen vererbt:

Polygone: Das Potenzial wird nach dem Grad der Überlappung zwischen den Geometrien der Basisgeometrie anteilig zugeordnet. Bei Indexwerten erfolgt ein gewichtetes Mittel. Die Gewichtung ist die Fläche der einzelnen Potenzial-Polygonanteile in der Basisgeometrie.

Wir setzen dieses Tool ein.

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