Matt Ball<\/A><\/SPAN><\/P>Cory Dippold und Anthony Renteria von Mott MacDonald zeigten die Integration von GIS und BIM für die geplante Wartung des Lower Catskill Aqueduct.<\/P>
<\/P>
Das Wasserversorgungssystem von New York City beginnt weit oberhalb der Stadt in den Einzugsgebieten, die Reservoirs speisen, welche vom Department of Environmental Protection (DEP) verwaltet werden. Täglich fließen 500 Millionen Gallonen Wasser durch Aquädukte, die über 120 Meilen verlaufen. Die letzten zwölf Meilen des Catskill Aqueducts, der über 120 Jahre alt ist, sollen repariert werden. Risse und Verwitterungen in diesem Abschnitt, bekannt als Lower Catskill Aqueduct, werden über einen Zeitraum von zehn Jahren repariert.<\/P>
<\/P>
Das Projekt ist digital geboren mit der Erstellung eines digitalen Zwillings. Mott MacDonald hat den Untergrund und die Oberfläche des Aquädukts mittels LiDAR-Scans vermessen, um Details des Aquädukts zu erfassen. Bestehende Bedingungen wurden zusammen mit Originalvertragsunterlagen aus dem Jahr 1911 in ArcGIS Online geladen. Der Prozess dokumentierte bekannte Anlagen für ingenieurtechnische Bewertungen und entdeckte auch einige unbekannte Anlagen wie Zugangsschächte, die im Laufe der Jahre von Vegetation überwuchert wurden. Die Übertragung aller Informationen nach ArcGIS Online erleichterte das Teilen mit dem DEP erheblich und dieses Teilen wird während des gesamten Wartungsprozesses fortgesetzt und bietet Einblick in Fortschritt und Leistung des Projekts.<\/P>
<\/P>
Es gibt einen umfassenden Building Information Modeling (BIM)-Aspekt bei diesem Projekt. Das Projektkontextmodell wird in Autodesk InfraWorks mit vollständigen Asset-Informationen erstellt, die mit den LiDAR-Daten und Satellitenbildern übereinstimmen. Die Daten wurden in Autodesk InfraWorks importiert, um ein Projektkontextmodell bereitzustellen.<\/P>
<\/P>
Das BIM-Modell wird in Autodesk Revit erstellt. Das digitale Modell wird zurück nach InfraWorks importiert, um das Kontextmodell zu erstellen. Nun können sie zum ersten Mal das Revit-Modell mit voller Genauigkeit nach ArcGIS übertragen. Das Modell kann umkreist und erkundet werden, wobei Merkmale sowohl oberhalb als auch unterhalb des Bodenniveaus betrachtet werden können.<\/P>
<\/P>
Neue Werkzeuge in ArcGIS Online erlauben es Mott MacDonald, das GIS-Modell aufzuschneiden und das detaillierte BIM-Modell unterirdisch sichtbar zu machen. Diese neuen Werkzeuge ermöglichen es den Nutzern erstmals, das Modell zu zerschneiden und durchzuschneiden sowie GIS-Daten zu entfernen, um planimetrische Daten für eine Ansicht des ingenieurtechnischen Modells innerhalb von GIS freizulegen.<\/P>
<\/P>
Ein kleiner Abschnitt des Aquädukts, der nicht mehr genutzt wird, ermöglichte es Mott MacDonald den Einsatz von LiDAR zu testen, um eine Realitätsaufnahme des Inneren des Aquädukts zu erstellen. Diese Informationen wurden in GIS geladen, um Defekte zu untersuchen sowie Risse und Abplatzungen zu quantifizieren und an Auftragnehmer zur Reparatur weiterzugeben. Diese detaillierten Informationen helfen dem Auftragnehmer dabei, Reparaturen zu beschleunigen und gleichzeitig eine Datenbank aller Defekte zur Erstellung eines Auftragspakets bereitzustellen.<\/P>
<\/P>
Die Zusammenführung der GIS- und BIM-Daten ermöglicht eine weitere Erkundung des Modells. Eine einzige Umgebung zur Navigation rund um das Projekt ermöglicht es auch Personen ohne BIM- oder GIS-Erfahrung das ingenieurtechnische Modell zu erkunden.<\/P><\/BLOCKQUOTE>
<\/P>
"Willkommen beim neuen Workflow bei Mott MacDonald." ~ Cory Dippold<\/SPAN><\/P><\/P>