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Oft wird der Begriff "VDI" verwendet, um ArcGIS Desktop\/ArcGIS Pro zu beschreiben, das als virtuelle Anwendung bereitgestellt wird. Die Herausforderung besteht darin, zu verstehen, auf welche spezifische Virtualisierungstechnologie tatsächlich Bezug genommen wird, wenn dieser Begriff verwendet wird, da VDI oder "Virtual Desktop Infrastructure" <\/SPAN>nur eine von mehreren Desktop-Virtualisierungsoptionen darstellt. Daher ist es das Ziel dieses Artikels, die Optionen zu definieren und zu unterscheiden, was VDI wirklich bedeutet.<\/P><\/P>ArcGIS Desktop wird seit über 20 Jahren virtuell bereitgestellt, und zwar mit dem, was als "hosted virtual applications" bezeichnet wird, einschließlich Technologien wie Citrix XenApp (kürzlich in Virtual Apps umbenannt) und Microsoft Remote Desktop Services (RDS). Dieser Ansatz wird als "hosted" bezeichnet, da er von einem einzelnen Betriebssystem gehostet wird, das von Benutzern durch Initiierung individueller Benutzersitzungen gemeinsam genutzt wird. Diese Technologieoption stellt eine Viele-zu-Eins-Beziehung zwischen Benutzern und virtuellen Maschinen dar. Darüber hinaus ist das gemeinsam genutzte Betriebssystem ein Server-Betriebssystem wie Windows 2016 und kein Desktop-Betriebssystem wie Windows 10. Hosted virtual applications bieten eine Möglichkeit, einen einzelnen Server mit mehreren Benutzern zu teilen und sind eine attraktive Option, da jeder Benutzer keine eigene dedizierte virtuelle Maschine benötigt. Bei diesem Ansatz werden Systemressourcen geteilt, einschließlich Prozessoren, Speicher und GPU, und es gibt keine praktische Möglichkeit, Ressourcen auf der Ebene einzelner Benutzersitzungen zuzuweisen.<\/P><\/P>Eine neuere Innovation besteht darin, einzelnen Benutzern virtuelle Maschinen als "virtual desktops" bereitzustellen, bei denen jeder Benutzer auf einen Remote-Desktop zugreift, der mit einem Desktop-Betriebssystem wie Windows 10 bereitgestellt wird. Dies umfasst Technologien wie Citrix XenDesktop (kürzlich in Virtual Desktops umbenannt) und VMware Horizon. Dieser Ansatz entspricht der eigentlichen Bedeutung von "VDI", da er durch eine Eins-zu-Eins-Beziehung zwischen Benutzern und virtuellen Maschinen definiert ist. Obwohl dieser Ansatz die Bereitstellungskosten pro Benutzer erhöht, bietet er auch eine isoliertere Bereitstellung hinsichtlich der Ressourcen, da Prozessoren, Speicher und GPU-Ressourcen entsprechend zugewiesen werden können. Die Möglichkeit, GPU-Ressourcen für die virtuellen Desktops zu verwalten, hat diesen Ansatz zu einer attraktiven Option für ArcGIS Pro gemacht, das eine GPU benötigt.<\/P><\/P>Wenn Sie also das nächste Mal den Begriff "VDI" im Zusammenhang mit der Bereitstellung von ArcGIS für Benutzer hören, wissen Sie, dass dies bedeutet, dass jedem Benutzer seine eigene individuelle Windows-Desktop-VM mit einem Satz zugewiesener Ressourcen präsentiert wird, im Gegensatz dazu, dass Benutzer auf eine einzelne serverbasierte VM zugreifen und diese mit mehreren Benutzern teilen, einschließlich der gemeinsamen Nutzung der dem Server zugewiesenen Systemressourcen. <\/P><\/BODY><\/HTML>