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Wie plant man Ausflüge und Urlaube? Man surft im Internet auf Reise-Websiten, schaut sich Fotos an und stöbert in Reiseführern nach interessanten Orten. Doch die Suche nach interessanten Orten gestaltet sich oft langwierig. Warum sich nicht einfach zu einem Suchbegriff, z.B. „Kanu“, Bilder auf einer Karte georeferenziert anzeigen lassen? Dies ist nun mit dem Custom Widget „PhotoSearch Widget“ mit der Developer Edition des Web AppBuilder for ArcGIS möglich.

 

PhotoSearchWidget.png

 

Mit dem PhotoSearch Widget kann man nach georeferenzierten Fotos von Flickr suchen. Flickr ist ein Online-Fotodienst, mit dem man digitale Bilder, z.B. Urlaubsbilder, mit anderen Nutzern teilen kann. Die Suche lässt sich über eine Freitextsuche (im Titel, in der Beschreibung und in den Tags) sowie über den Hochladezeitraum einschränken. Das Suchergebnis wird der Karte als Feature Layer hinzugefügt. Je nach Zoomstufe werden die Features geclustert. Die Löschen-Funktion erlaubt es dem Nutzer, Fotos von der Karte zu entfernen, die nicht seinen Suchkriterien entsprechen.

 

Das PhotoSearch Widget basiert auf dem Public Information Map Template. Zur Nutzung des Widgets wird ein eigener Flickr-Key sowie mindestens die ArcGIS Web AppBuilder Developer Edition 1.2 benötigt. Auch wenn sich Web Apps mit Custom Widgets, wie diesem Photo Search Widget, nur in der Developer Edition erstellen lassen, sind keine Entwickler-Kenntnisse notwendig.

 

Ladet euch das Widget von GitHub herunter und integriert es in euren Web AppBuilder.

EDC Entwicklerforum – Gemeinsam. Ideen. Entwickeln.

Nach den letzten sehr erfolgreichen EDC Entwicklerforen an der WWU Münster, der TU Dresden und der ETH Zürich, laden wir euch im Dezember 2015 zum 4. Entwicklerforum an das EDC der Hochschule Karlsruhe ein.

 

 

Das Thema: Mobile Kartenanwendungen

 

Mobile Geräte bestimmen unser Leben, wir sind online unterwegs. Damit wächst die Datenmenge, die von Nutzern und Sensoren generiert wird. Entsprechend wächst auch die Zahl mobiler Anwendungen (Apps), die den Raumbezug nutzen. Dabei gibt es auf der einen Seite den Massenmarkt, der riesige Nutzergruppen anspricht, kostenfrei Funktionalitäten anbietet und über Werbung finanziert wird. Auf der anderen Seite stehen Fachanwendungen mit spezifischen Lösungen, die oft aus den Organisationen selbst resultieren und in stärkerem Maße mit professioneller GI-Software umgesetzt werden. Wir wollen gemeinsam mit euch die Chancen und Herausforderungen mobiler Kartenanwendungen erörtern:

 

  • Welche technologischen Herausforderungen bestehen bei der Entwicklung von mobilen Kartenanwendungen bzgl. Kartografie, Datenübertragung, Performance, usw.?
  • Welche technologischen Ansätze gibt es bei der Umsetzung von mobilen Offline-Lösungen?
  • Welche kartografischen Anforderungen gibt es an mobile Kartenanwendungen?
  • Wie kann sichergestellt werden, dass nicht allein die Technik das Ergebnis beeinflusst, sondern auch das kartografische Wissen über die effektive Kommunikation raumbezogener Daten?
  • Welche Trends lassen sich aktuell im Bereich der mobilen Kartenanwendungen erkennen?
  • Wie kann eine Hochschule/ Organisation oder der Einzelne von mobilen Kartenanwendungen profitieren?
  • Was sind vielversprechende Geschäftsmodelle für Entwickler von mobilen Anwendungen?
  • Welche Inhalte sind heute in der Ausbildung für die Erstellung von servergenerierten Kartenanwendungen zu vermitteln?

 

Das Esri Development Center (EDC) an der Fakultät für Informationsmanagement und Medien (IMM) der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft widmet sich, aufgrund seiner seit über 30 Jahren aufgebauten kartografischen Expertise, speziell Server-Applikationen unter Berücksichtigung korrekter und gelungener Geodaten-Visualisierungen.

 

 

Programm

 

Tag 1: Do., 3. Dez., 10:00 – 17:00 Fokus Ausbildung, Anwendung und Entwicklung

Vormittag: Begrüßung, Vorträge zu Konzepten und Methoden der Ausbildung, jeweils ca. 15 Minuten mit anschließender Diskussion

Nachmittag: Anwendervorträge zu Anwendungen, Lösungen und Herausforderungen

Gemeinsames Abendessen mit Austausch (Esri lädt ein)

 

Tag 2: Fr., 4. Dez., 9:00 – 13:00 Hands-on für Entwickler, max. 30-40 Teilnehmer

Vormittag: Hands-on Workshop für Entwickler, ArcGIS Web AppBuilder mit Ausblick auf AppStudio for ArcGIS

 

 

Teilnahme und Beiträge

 

Teilnehmen können Dozenten, Studierende, Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung – all jene, die sich speziell für die Entwicklung von Lösungen unter Einbeziehung von Geodaten interessieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Teilnehmer können ihre Arbeiten und Ideen mit einem Anwendervortrag (s. Programm 1. Tag) dem Publikum präsentieren. Macht mit! Wir freuen uns über eure Beiträge zum Thema „Mobile Kartenanwendungen“.

 

Meldet euch an und reicht euren Vortrag ein.

Anmeldeschluss für Vorträge: 01.11.2015

 

Weitere Informationen findet ihr auf der Website der Hochschule Karlsruhe.

 

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und eure Beiträge!

 

 

Eva Peters

Solution Engineer, Bildung und Wissenschaft

Mit OpenStreetMap (OSM) steht eine große Geodatenbank zur Verfügung. Doch wie kann man diese Vektordaten in ArcGIS nutzen? Wie kann man beispielsweise Fahrradwege oder Stadtteilgrenzen in ArcGIS darstellen? Mit dem OSM ArcGIS Loader können nun Daten von OSM direkt heruntergeladen und in Feature Services geschrieben werden.

 

Der OSM ArcGIS Loader ist eine in Java geschriebene, unabhängige Konsolenanwendung und entstand im Rahmen der OSM Geotrigger App. Im Gegensatz zu anderen Konvertern greift der OSM ArcGIS Loader über die Overpass API direkt auf die OSM-Datenbank zu.

 

Er unterstützt das Lesen von Nodes als Punkte, von Ways als Linien und Polygone und rudimentär von Relations als Linien und Polygone. Im vorliegenden Beispiel wurden Briefkästen, Fahrradwege, Gemeindegrenzen und Gewässer in ArcGIS importiert.

 

Mehr zur Anwendung findet ihr auf GitHub.

Blog OSM ArcGIS Loader.PNG

Suchen und Planen war gestern

 

Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, unterwegs automatisch benachrichtigt zu werden, wenn interessante Orte auf dem Weg liegen? Der Esri Geotrigger Service ermöglicht nun genau dies. Wir haben beispielhaft eine App entwickelt, die sich diese Geofencing-Technologie zunutze macht, um über Objekte aus OpenStreetMap (OSM) benachrichtigt zu werden. Damit verpasst man nun keinen Ort mehr. Im Webinar Ortsbezogene Benachrichtigungen gab es schon einen kurzen Blick auf diese Anwendung. Nun ist auch der Quellcode auf GitHub verfügbar.

 

Typische Geoanwendungen auf mobilen Geräten zeigen eine Karte, in der man Objekte editieren und diese anschließend mit dem zentralen Datenbestand synchronisieren kann. Mit Geofencing können wir das Potential von mobilen Geräten noch besser ausschöpfen. Der Esri Geotrigger Service ist ein Cloud-basierter Dienst von Esri, mit dem man Geotrigger anlegen und verwalten kann. Diese Geotrigger, auch als Geofences bekannt, sind geografische Flächen, mit denen eine Nachricht oder Aktion verknüpft ist. Die Trigger werden dabei über Tags den mobilen Geräten zugeordnet. Beim Betreten oder Verlassen der Triggerfläche wird dadurch z.B. eine Benachrichtigung an das mobile Gerät geschickt, sodass der Benutzer automatisch darüber informiert wird, dass er sich dem entsprechenden Ort genähert hat.

 

editor.png

Definition der Geotrigger über den Geotrigger Editor

 

Die OSM-Geotrigger-App ist mit dem Geotrigger SDK for Android realisiert. In der App kann man aus einer vordefinierten Liste Tags auswählen, zu denen Geotrigger empfangen möchte. Die Benachrichtigung erfolgt bei Android über den Google Cloud Messaging for Android Service.

 

app.png

Karte mit empfangenem Geotrigger

 

Bevor man sich jedoch mit der App am Geotrigger Service anmelden kann, müssen im Vorfeld schon die OSM-Daten dem Esri Geotrigger Service hinzugefügt werden. Dies ist in zwei Schritten realisiert: Zunächst werden mit dem OSM ArcGIS Loader die gewünschten OSM-Objekte über die Overpass API ausgelesen und in einen Feature Service geschrieben. Anschließend werden mit der Geotrigger Core Library über eine standardisierte REST-Schnittstelle diese Features als Geotrigger im Esri Geotrigger Service angelegt und mit Geotrigger-Tags versehen. Beide Anwendungen können auch unabhängig von der OSM-Geotrigger-App verwendet werden.

 

Mit der OSM-Geotrigger-App kann man sich nun für beliebige Objekte aus OSM registrieren, sei es Sehenswürdigkeiten, Briefkästen oder Geldautomaten. Sie lässt sich auch im Kontext von OSM sehr gut für die Korrektur von OSM-Daten verwenden. Mit dem OSM-Tag fixme werden in OSM Objekte versehen, die einer weiteren Bearbeitung bedürfen. Die OSM-Geotrigger-App ermöglicht es nun, sich für die automatische Suche nach solchen Objekten anzumelden. Wann immer man an einem solchen Objekt vorbeikommt, wird man benachrichtigt und kann sofort die Korrektur vornehmen. Der Esri Geotrigger Service lässt sich damit auch sehr in der Auftragsbearbeitung im Business-Kontext einsetzen. Damit gehört das Suchen und Planen im Voraus der Vergangenheit an. Checkt den Source Code aus, seht selbst und lasst euch für eure eigenen Projekte inspirieren!

Das Video zum Webinar ArcGIS spricht REST ist nun verfügbar!

Am vergangenen Dienstag fand ein Webinar für Entwickler zum Esri Geotrigger Service statt.

 

Falls ihr es nicht zum Webinar geschafft habt, könnt ihr euch das Video nachträglich anschauen und die Folien herunterladen.

Auf GitHub haben wir euch unsere Samples zur Administration des Esri Geotrigger Serivce und zur Demo der OSM Geotrigger App bereit gestellt.

 

Nun zu euren Fragen:

 

  • Wenn man nun eine App mit einem Geotrigger für ein Non-Profit-Unternehmen erstellt, inwieweit dürfen die Code-Beispiele von Esri (zwecks Copyright) verwendet werden oder ergibt sich die Frage gar nicht, da man sich eh registrieren muss?

Selbstverständlich dürfen unsere Code-Beispiele genutzt werden. Der Einsatz des Geotrigger Services setzt eine gültige Lizenzierung voraus. Hier bietet sich in vielen Fällen eine Developer Subscription an, die bequem auf dem Esri Developer Portal eingerichtet werden kann.

 

  • Wo kann man Informationen zu FIXME erhalten?

Die im Webinar angesprochenen FIXME-Objekte stammen aus OpenStreetMap. Dort werden Objekte mit dem Tag fixme markiert, die weiterer Bearbeitung bedürfen. Über den folgenden Overpass API-Befehl werden für einen bestimmten Ausschnitt alle Punkte mit dem Tag fixme bezogen: http://www.overpass-api.de/api/xapi?node[bbox=11.2,48.0,11.7,48.7][fixme=*]. Die im Webinar vorgestellte Demo bietet u.a. fixme-Objekte als Geotrigger an.

 

Am Dienstag, den 9. Dezember 2014 um 16 Uhr geht es in unserer Webinar-Reihe mit dem Thema „Geo-Apps absichern“ weiter.

 

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Nach dem erfolgreichen ersten Teil der Webinar-Serie „ArcGIS für Entwickler“ im Frühjahr starten wir im Herbst mit der zweiten Reihe durch.


Ihr möchtet schnell und einfach für ganz unterschiedliche Endgeräte entwickeln? Ihr wolltet schon immer einmal wissen, wie man mit der ArcGIS REST API die Standard-Funktionen aus den APIs erweitern kann? Ihr habt vom Esri Geotrigger Service gehört und möchtet nun lernen, wie ihr eure Apps um ortsbasierte Benachrichtigungen erweitern könnt? Oder ihr möchtet lernen, wie ihr eure Apps und Dienste absichern könnt?

 

Dann meldet euch für unsere kostenfreien Webinare für Entwickler an! In jeweils 60 Minuten zeigen wir euch direkt am Code in Pair-Programming-Atmosphäre verschiedene Aspekte der ArcGIS Plattform. Ihr könnt euch ab sofort für folgende Termine anmelden:

 

  1. Apps mit dem Web AppBuilder erstellen: Di, 21. Oktober 2014, 16 Uhr
  2. ArcGIS spricht REST: Di, 4. November 2014, 16 Uhr
  3. Ortsbezogene Benachrichtigungen: Di, 25. November 2014, 16 Uhr
  4. Geo-Apps absichern: Di, 9. Dezember 2014, 16 Uhr
  5. Mit Geo-Apps offline arbeiten: Di, 20. Januar 2015, 16 Uhr
  6. GeoEvents in Echtzeit nutzen: Di, 3. Februar 2015, 16 Uhr
  7. Mobile Apps mit JavaScript: Di, 3. März 2015, 16 Uhr

 

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Nach der Sommerpause starten wir wieder mit unserem Angebot für Entwickler. Ab Oktober warten spannende Meet-ups und Webinare auf Euch!

 

 

GeoDev Meet-up in Berlin

Los geht es am 08. Oktober in Berlin. Während der Intergeo treffen sich Entwickler, Start-ups und Interessierte zum GeoDev Meet-up in Berlin. Die Gelegenheit, andere Geo-Geeks zu treffen und mit Entwicklern Ideen und Neuigkeiten rund um GIS-Technologien auszutauschen. Auch dieses Mal freuen wir uns auf ein spannendes Programm.

Folgende Kurzbeiträge stehen bereits fest:

  • GeoInformation im Zeitalter vernetzter Geräte, Jan Nowak, Founder GeoMonday, Co-Founder WhereCamp Berlin
  • Geodaten und Bewegungssensoren – ein perfektes Gespann für Bewegungserkennung, Alexander Jansen und Silvan Rath, ParkTag
  • Enterprise NavigationBabak Toloue Tehrani und Haider Ali Faheem, Geocom
  • Mobiles Fahrzeug-Monitoring in Echtzeit, Martin Krausmann, ARC-GREENLAB

 

Kurzvortrag einreichen

Habt Ihr ein spannendes Thema, über das Ihr berichten wollt? Dann reicht unter developers@esri.de einen Kurzvortrag ein, der rund zehn Minuten dauert. Deadline ist der 30. September 2014.

 

Mehr Informationen zu Agenda, Teilnehmern und die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr auf meetup.com.

 

Ihr schafft es nicht nach Berlin? Dann kommt zu unseren GeoDev Meet-ups nach Köln (20. November 2014) oder München (03. Dezember 2014)!

 

 

Webinare für Entwickler

Weiter geht es mit unseren Webinaren für Entwickler:

 

  1. 21. Oktober 2014, 16 Uhr

Apps mit dem Web AppBuilder erstellen

Registrierung

  1. 04. November 2014, 16 Uhr

ArcGIS spricht REST

Registrierung

  1. 25. November 2014, 16 Uhr

Ortsbezogene Benachrichtigungen

Registrierung

  1. 09. Dezember 2014, 16 Uhr

Geo-Apps absichern

Registrierung

 

Registriert Euch schon jetzt!

 

 

Wir sehen uns beim GeoDev Meet-up in Berlin!

Euer Developer-Team

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