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All Places > GeoDev Germany > Blog > Author: c.hambergeresri-de-esridist

Urlaub war traumhaft. Wenn auch nur in diversen Reiseblogs – visuell. Also digital. Aber eben nur abends. Aber immerhin.


So, Esri hat den „Plus“-Zugang zur Maps for Power BI freigeschaltet.

„Und was bringt mir der?“ wird sich nun der eine oder andere fragen.


Vor allem für BI-Anwender, die bisher noch nicht so viel Erfahrung mit GIS gemacht haben, bietet „Plus“ einen einfachen und tollen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten der GIS-Welt (bei Esri).

 

Plus subscriben

Standardmäßig können ja bereits vier Grundkarten im Esri-Power BI Visual verwendet werden. Jetzt kommen noch weitere acht hinzu, darunter Satellitenbilder und eine Geländekarte. Somit kann man seine Punkte oder Flächen nun auf einer besseren Kartengrundlage analysieren.

 

Heatmap Raster


Weiterhin können mehr Punkte on-the-fly geogecodet werden. Bei der kostenlosen Version sind dies 1.500 Punkte pro Karte, bei Plus sogar 5.000. Adresseinträge in Datasets werden also ohne Mehrkosten verortet. Das ist doch was.

 

Matrix

 

Zudem stehen dem geneigten Anwender die Daten aus dem Esri Living Atlas zur Verfügung. Dort findet sich eine Vielzahl an Daten, Apps und sonstigen Geo-relevanten Datensätzen, die auch in Power BI eingebunden werden können.


Zu guter Letzt können in den Infografiken nun auch Daten weltweit abgerufen werden: darunter so spannende Informationen wie Ausgaben für Konsumgüter, Haushaltseinkommen oder Altersstufen pro PLZ-Gebiet.

Living Atlas in Power BI Plus

Ein sehr interessantes Angebot wie ich finde, um sowohl die Datengrundlagen die Esri bietet, erst mal kennen zu lernen, als auch einen einfachen Einstieg in die weite GIS-Welt zu bekommen. Und die ist ja bekanntlich schön und weit...

 

großes GIS-Welt

 

Plus kann 60 Tage lang getestet werden. Dazu muss nur eine Kreditkarte im eCommerce-Shop bei Esri hinterlegt werden. Wenn es nicht gefällt, und man innerhalb der 60 Tage kündigt, entstehen auch keine Kosten. Ah, hatte ich schon erwähnt, dass die vielfältigen Datengrundlagen in „Plus“ für nur $5 im Monat zu haben sind?

 

what?

Die letzten Sonnenstrahlen genießt wohl gerade jeder noch ausgiebig – am Wochenende soll ja der Herbst Einzug halten. Höchste Zeit also den nächsten Urlaub zu planen. Doch wohin? In die Sonne!

 

„Ja gerne, bezahlst du mir auch den Flug?“

 

Nein, aber ich kann Euch ein Tool zeigen, das Euch bei der Darstellung, Visualisierung und dem Finden der Nadel im Datenhaufen helfen kann und Euch somit den Urlaub vielleicht etwas besser genießen lässt. Kurzum, es geht um Power BI.

Ein Business Intelligence (BI) Tool von Microsoft, dass gerade in aller Munde ist. Interessant deshalb, weil es kostenlos zum Download bereit steht und die Desktop-Version automatisch ein „Visual“ von Esri enthält.

Mit den ArcGIS Maps for Power BI kann man schnell, einfach und ansprechend Geo-Daten in Power BI visualisieren - eben auch Standorte!

 

Power BI Oberfläche

 

Meine Top 11 Locations für Sonne im Winter habe ich in einer Excel-Tabelle zusammengefasst. Die kann nun ganz einfach in Power BI geladen werden. Man kann noch viele andere Datenformate importieren, einfach mal durchklicken, was da so alles möglich ist.

 

Daten in Power BI Laden 

 

Es folgt ein Import-Assistent, der einen durch den Prozess leitet – hier einfach die entsprechende Tabelle auswählen.

 

Import-Assistent für das leichte Importieren

Anschließend werden die Daten bearbeitet, sollten Änderungen nötig sein. Was alles möglich ist, zeige ich Euch in einem späteren Blog-Eintrag.

 

Sobald der Datensatz geladen ist, kann er ganz einfach per Drag & Drop in die Power BI Seite geladen werden und entsprechend visualisiert werden.

Man kann im rechten Arbeitsbereich unterschiedliche Visuals oder Visualisierungen auswählen, von Blockdiagrammen, Liniendiagrammen und vielen mehr bis hin zum ArcGIS Maps for Power BI-Visual.

 

ArcGIS Maps for Power BI-Visual

 

Dieses auswählen und schon kann man einfach seine Koordinaten-Felder (zwei getrennte Felder für Lat/Lon) in die entsprechenden Buckets packen und die Karte zoomt automatisch auf die entsprechende Ausdehnung.

 

Felder in die Buckets ziehen - fertig

 

Das Highlight aber: der Bearbeitungsmodus. Hier gibt es unterschiedliche Smart Mapping Methoden, um die Karte einfach und schnell visuell ansprechend zu gestalten.

 

Bearbeitungsmodus - hier findet das Smart Mapping statt

 

Ich habe mir über die in ArcGIS Online vorhandenen public layer die Ozean-Strömungen (Suche nach Ocean current) hinzugeladen und die Locations etwas sonnen-mäßiger gestaltet. 

 

ArcGIS Online Layer hinzuladen

 

Ähnlich funktioniert es mit den Tabellen und den anderen Visuals: einfach entweder ein Visual auswählen und mit Werten befüllen oder einfach ein Feld in die Seite ziehen und dann entsprechend ein anderes Visual auswählen.

Das geniale ist nun, dass sich eine Selektion z.B. in einer Tabelle, auf alle anderen Visuals auswirkt. Wählt man also Neuseeland aus, werden alle anderen Darstellungen auf Neuseeland reduziert und man erhält einen besseren Einblick in die Daten.

 

Selektionen erscheinen in allen anderen Visuals

 

Zum leichteren Einstieg und selbst testen ist meine Power BI-Version angehängt.

 

Natürlich kann man sich auch die Standort-Daten von neu geplanten Shops, die Standorte der Konkurrenten oder auch die für den Winterurlaub angedachten Skiorte aufbereiten und entsprechend detailliert untersuchen (oder auch Fahrzeiten berechnen und Infografiken anzeigen lassen).

 

Mehr gibt’s beim nächsten Mal, viel Spaß beim Reise planen!

 

Ah, und wer noch nen Tipp hat, entweder die Excel entsprechend befüllen oder in den Kommentaren nen Geheimtipp posten. Und ja, wir sind unter uns...

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