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AppStudio for ArcGIS ist eine innovative Anwendung zur Erstellung nativer cross-platform Geo-Apps für alle relevanten Plattformen. Apps werden einmal erstellt und sind dann und auf jedem Gerät sofort verwendbar. Mit der Standard-Version lassen sich die mit den konfigurierbaren Esri Vorlagen erstellten Apps weiter ausbauen, powered by ArcGIS Runtime. Nun ist die neue Version 3.2 verfügbar. Neben Bug-Fixes gibt es viele Neuerungen.

 

Einige Highlights sind:

  • AppStudio Player hat ein neues Dark Theme
  • Bluetooth LE Beacons für Positionsbestimmung z.B. in Gebäuden werden unterstützt
  • Das Quick Report Template unterstützt nun Mobile Map Packages (mmpks)
  • Upgrade auf das aktuelle ArcGIS Runtime 100.4
  • Die neuen ArcGIS User Types werden unterstützt

 

AppStudio Player im Dark Theme

 

Ausführliche Informationen zu den Neuerungen von AppStudio for ArcGIS Version 3.2 findet Ihr in diesem News Blog von Esri Inc., im Whats New und in der AppStudio GeoNet Gruppe.

Die ArcGIS API for JavaScript bietet effiziente Unterstützung beim Erstellen von Web-Mapping-Apps, bei denen die räumlichen Funktionen der ArcGIS Plattform zum Einsatz kommen. Damit lassen sich beispielsweise Anwendungen entwickeln, die Karten in 2D oder 3D (nur Version 4.xx) darstellen, vorkonfigurierte Inhalte und Services einbinden und vieles mehr.


Nun wurden zum Jahresausklang die Versionen 4.10 und 3.27 veröffentlicht. Neben Bug-Fixes und Performanceverbesserungen gibt es folgenden Neuerungen (Auszug):

 

ArcGIS API for JavaScript 4.10:

  • Neues FeatureTemplates Widget zur Unterstützung von Editing Workflows
  • Neues Sketch Widget zum Konstruieren von Geometries
  • Neue Widgets zum Messen von Flächen und Entfernung in 2D MapViews
  • WebGL wird nun standardmäßig auch für 2D Maps genutzt
  • Neuer Layer zur Darstellung von 3D Gebäuden plus einem coolen Slice Widget, welches verdeckte Inhalte einer Scene anzeigen kann
  • Neue Samples

 

Neues Slice Widget

Neues Slice Widget

 

ArcGIS API for JavaScript 3.27:

  • Zugriff auf Daten von jedem Layer in PopUps mit Arcade Expressions

 

 

Vollständige Informationen zu den neuen Versionen findet Ihr in diesem Esri Blog und in den Release Notes zu Version 4.10 und Version 3.27.

Das Lizenzmodell für ArcGIS Entwickler wurde geändert und ist jetzt einfacher und flexibler. Infolgedessen wurde auch der entsprechende Bereich der ArcGIS-Developer-Webseite angepasst.

 

Kurz zusammengefasst hat sich das geändert:

 

  • Preisreduzierung bei den Routing-Diensten
  • Neuer Pay-as-You-Go-Credits-Plan
  • Einfache Bereitstellung kommerzieller Anwendungen

 

Ausführliche Informationen dazu, inklusive einer FAQ für Entwickler mit einer bestehenden ArcGIS Developer Subscription, könnt Ihr in den ArcGIS Blog nachlesen.

 

 

Die ArcGIS API for Python ist das perfekte Werkzeug für das Automatisieren, Administrieren und Nutzen von ArcGIS Online und ArcGIS Enterprise. Vor kurzem wurde die ArcGIS API for Python v1.5.1 mit vielen Neuerungen veröffentlicht, nun wurde die Version 1.5.2 nachgeschoben. Der Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von User Types, die im ArcGIS Online Dezember Release eingeführt wurden (und Anfang 2019 in die nächste ArcGIS Enterprise Version  eingeführt werden).

 

Einige Neuerungen in v1.5.2 sind:

 

  • Unterstützung des neuen User Type Lizenzmodells
  • Möglichkeit für Batch-Sharing im ContentManager
  • History-Funktion zum Überprüfen von LogIns in AGOL oder ArcGIS Enterprise
  • Screenshot-Funktion für das Map Widget im Jupyter Notebook
  • Diverse Bug Fixes

 

Ausführliche Informationen zu allen Neuerungen der ArcGIS API for Python 1.5.2 findet Ihr in der ArcGIS API for Python GeoNet Gruppe und in den Release Notes im ArcGIS Developer Portal.

 

Happy scripting!

Die ArcGIS API for Python ist das perfekte Werkzeug für das Automatisieren, Administrieren und Nutzen von ArcGIS Online und ArcGIS Enterprise. Mit den coolen Jupyter Notebooks kann Python im Browser geskripted und zudem Ergebnisse anschaulich mit Widgets basierend auf der ArcGIS API for JavaScript (z.B. interaktive Maps und 3D Szenen) visualisiert werden. Mit dem neuen Release 1.5.1 bekommen wir wieder neben diversen Bug-Fixes, Verbesserungen der Performance und der Dokumentation eine Reihe spannender neuer Funktionen und Updates.

 

Highlights:

  • Es kann nun eine Legende im Map Widget in Jupyter Notebooks angezeigt werden

 

 

  • Die Ergebnisse einer Query auf einem FeatureLayer kann nun sowohl als FeatureSet als auch direkt als Pandas DataFrame mit dem Parameter as_df ausgegeben werden

 

 

  • Es lassen sich nun auch Workflows für Survey123 automatisieren, z.B. Surveys suchen, abrufen, die Umfragedaten herunterladen und Berichte daraus generieren
  • uvm.

 

 

Ausführliche Informationen zu allen Neuerungen der ArcGIS API for Python 1.5.1 findet Ihr in diesem News Blog von Esri Inc. und in den Release Notes auf dem ArcGIS Developer Portal.

 

Happy scripting!

Seit Mitte Oktober 2018 steht das neue ArcGIS Runtime Major Release Version 100.4 zur Verfügung. ArcGIS Runtime ist eine Familie aus mehreren SDKs zum Entwickeln nativer Geo-Apps für alle relevanten Plattformen. Neben den üblichen Bug-Fixes und Performance Verbesserungen beinhaltet es folgende Highlights:

 

  • Viele Verbesserungen für das Handling von Offline Maps
  • Unterstützung des MrSID Raster Formats
  • KML kann nun in 2D Maps und 3D Scenes genutzt werden und es werden mehr KML 2.2 Features unterstützt
  • Plattformspezifische Änderungen

 

KML Placemarks in einer 3D WebScene

 

Ausführliche Informationen zu allen Neuerungen in ArcGIS Runtime 100.4 findet Ihr in diesem News Blog von Esri Inc. und in den Release Notes, jeweils unter Guide -> Reference der verschiedenen SDKs auf dem ArcGIS for Developers Portal.

Mit Web AppBuilder for ArcGIS können Anwender ohne Programmierkenntnisse fokussierte 2D und 3D Web-Apps mithilfe von vielen konfigurierbaren, ready-to-use Widgets und Designs erstellen. Sollte die Funktionalität nicht ausreichen, können Entwickler mit der Developer Edition bestehende Widgets und Designs erweitern oder vollständig eigene erstellen.

 

Neue CoordinateControl class für das Parsen von Koordinaten

 

Die neue Version 2.10 hat nun den gleichen funktionalen Stand wie der eingebettete Web AppBuilder in ArcGIS  vom September 2018 Update. Neu ist ein Pocket Design für Web-Apps, das optimiert ist für das Einbetten in andere Apps, z.B. in StoryMaps. Neben dem wurden über 10 bestehende Widgets verbessert und/oder funktional erweitert. Das SDK wurde ebenfalls funktional erweitert und die Dokumentation wurde verbessert.

 

Vollständige Auflistung der Neuigkeiten stehen im Esri Blog oder im What's New auf dem ArcGIS Developer Portal.

AppStudio for ArcGIS ist eine innovative Anwendung zur Erstellung mobiler Karten-Apps für Android, iOS, Mac, Linux und Windows. Apps werden einmal erstellt und sind dann plattformübergreifend und auf jedem Gerät sofort verwendbar. Mit der Standard-Version lassen sich die mit den konfigurierbaren Esri Vorlagen erstellten Apps weiter ausbauen. Entwickler-Werkzeuge und Codebeispiele ermöglichen die effiziente Erstellung benutzerdefinierter Apps, powered by ArcGIS Runtime. Fertige Apps können innerhalb des Unternehmens oder in öffentlichen App-Stores bereitgestellt werden. Nun ist die Version 3.1 verfügbar:

 

Einige Highlights sind:

  • Verbesserungen der UI des AppStudio Desktop
  • Änderungen/Verbesserungen der Esri Templates
  • ArcGIS Runtime wurde zur Version 100.3 hochgezogen
  • Qt Framework wurde zur Version 5.11.1 hochgezogen
  • AppStudio Player hat ein grüßeres UI- und UX-Update erhalten
  • Einige Bugfixes

 

AppStudio Desktop Settings Tool Dialog

 

Ausführliche Informationen zu den Neuerungen von AppStudio for ArcGIS Version 3.1 findet Ihr in diesem News Blog von Esri Inc., im Whats New der Hilfeseiten und in der AppStudio GeoNet Gruppe.

Mit Web AppBuilder for ArcGIS können fokussierte 2D und 3D Web-Apps mithilfe von vielen konfigurierbaren, ready-to-use Widgets und Designs erstellt werden. Mit der Developer Edition des Web AppBuilders ist es möglich, bestehenden Widgets und Designs zu erweitern oder auch vollständig eigene zu erstellen.

 

Swipe Widget

Swipe Widget

 

Die neue Version 2.9 hat nun den gleichen funktionalen Stand wie der eingebettete Web AppBuilder in ArcGIS  vom Juni 2018 Update. Es wurden gut 15 Widgets erweitert, z.B.:

 

  • Messen von Flächen in 3D-Scenes
  • Feinere Filteroptionen
  • Vergleichen unterschiedlicher Layer mit dem Swipe Widget
  • Editieren von Features mit n:m Beziehung
  • Cost Analysis Widget ist nicht mehr in Beta
  • Uvm.

 

Vollständige Infos dazu stehen im Esri Inc. Blog oder im What's New auf dem ArcGIS Developer Portal.

Seit Anfang Juli 2018 steht das neue ArcGIS Runtime Major Release Version 100.3 zur Verfügung. ArcGIS Runtime ist eine Familie aus mehreren SDKs zum Entwickeln nativer Geo-Apps für alle relevanten Plattformen. Das Update ist beschrieben als Phase 1 der vollständigen, echten Unterstützung von 3D Web GIS durch alle APIs hinweg. Neben Bugfixes, Performanceverbesserungen und plattformspezifischen Änderungen (z.B. Nutzen des .NET Standard 2.0 im .NET SDK) gibt es neue und erweiterte Funktionalität. Hier eine Auswahl:

 

Unterstützung von 3D Web Scenes


In ArcGIS ist eine Web Map die Beschreibung einer vollständig konfigurierten 2D Karte. Web Scenes dagegen ist das Äquivalent für Karten in 3D. Diese können nun in ArcGIS Runtime werden. 3D Objekte in Scenes können identifiziert und selektiert, und deren Darstellung durch Ändern des Renderers der Scene angepasst werden.


Des Weiteren wird nun das interaktive Messen in 3d Scenes unterstützt und die Sichtbarkeitsanalyse (Viewshed) wurde verbessert (nun 360 Grad).

 

3D Web Scene

 

 

Weiter Highlights:

 

  • WMS Support wurde erweitert, so können z.B. nun Inhalte nach Zeit gefiltert und die Darstellung der Layer durch verfügbare Styles geändert werden.
  • Labeling wurde verbessert
  • Für militärische Symbole wurde die App-6(B) und App-6(D) Spezifikation hinzugefügt
  • Viele neue Samples für alle SDKs
  • uvm.

 

Ausführliche Informationen zu allen Neuerungen in ArcGIS Runtime 100.2.1 findet Ihr in diesem News Blog von Esri Inc. und in den Release Notes der verschiedenen SDKs auf dem ArcGIS for Developers Portal.

Web AppBuilder for ArcGIS ist eine Anwendung zum Erstellen fokussierter 2D und 3D Web-Apps mithilfe von intuitiven Widgets und hübschen Designs. Mit der Developer Edition können Entwickler die bestehenden Widgets und Designs anpassen und erweitern oder auch vollständig eigene erstellen.

 

Messen in 3D

 

Die neue Version 2.8 der Web AppBuilder for ArcGIS Developer Edition hat nun den gleichen funktionalen Stand wie der eingebettete Web AppBuilder in ArcGIS Online vom April 2018 Release. So sind viele bestehende Widgets aktualisiert wurden und auch einige neue Widgets hinzugekommen, z.B. Messen in 3D. Weiterhin wurde an der Usability der Konfigurationsoberfläche des Builder selbst einiges verbessert und die Doku angepasst.

 

Vollständige Infos dazu stehen im What's New auf dem ArcGIS Developer Portal.

Mit AppStudio for ArcGIS können mithilfe von Templates native Apps für alle gängigen Plattformen erstellt werden. Die Power von ArcGIS Runtime wird dafür voll genutzt. Nun ist eine neue Version mit einigen Neuerungen verfügbar:

 

Highlights sind:

 

  • Unterstützung hochgenauer GPS/GNSS Empfänger
  • Änderungen/Verbesserungen der Esri Templates (z.B. kann die Map Tour komplett offline genommen werden)
  • ArcGIS Runtime wurde auf Version 100.2.1 hochgezogen
  • AppStudio Player wurde verbessert
  • mehr..

 

 

Ausführliche Informationen zu den Neuerungen von AppStudio for ArcGIS Version 3 findet Ihr in diesem News Blog von Esri Inc. und in der AppStudio GeoNet Gruppe.

Es geht Schlag auf Schlag. Erst Anfang März wurde die ArcGIS API for Python 1.4 released, nun gibt es schon wieder ein neues Update. Und das ist nicht klein. Neben Bugfixing wurden viele neue Funktionen hinzugefügt und bestehende verbessert.

 

Python Notebook

Python Notebook

 

Hier einige Highlights:

 

Workflows

 

Datenmanagement

  • Verbesserung des Attachment Managers (Filtern von Attachments, kann mit großen Dateien umgehen)
  • clone_items() Funktion wurde überarbeitet und ist jetzt performanter
  • GroupManager wurde um neue Funktionen erweitert

 

Analsyen

 

Verwaltung von AGOL und ArcGIS Enterprise

  • Funktionen zur Überwachung von Anmeldungen/Anmeldeinformationen

 

Samples

  • Python Samples wurden aktualisiert und es wurden neue hinzugefügt

 

 

Ausführliche Informationen zu allen Neuerungen der ArcGIS API for Python 1.4.1 findet Ihr in diesem News Blog von Esri Inc. und in den Release Notes auf dem ArcGIS Developer Portal.

Mit ArcGIS Runtime können native Apps für alle gängigen Plattformen erstellt werden. Native Apps sind besonders geeignet für mobile Szenarien für den Außendienst. Da im Feld eine stabile Internetverbindung oftmals nicht garantiert ist, sollten die Maps inklusive aller zugehörigen Daten lokal auf dem Gerät gespeichert sein. Es gibt bisher schon mehrere Möglichkeiten, dies mit ArcGIS Runtime zu tun:

 


Diese Möglichkeiten werden auch in ArcGIS Apps wie Collector, Navigator oder Explorer genutzt. Seit der ArcGIS Runtime Version 100.2 gibt es nun zusätzlich noch den Preplanned Workflow für die durchgängige und automatisierbare Planung von mobilen offline Szenarien.

 

Der Preplanned Workflow


In einem üblichen Außendienstszenario haben mehrere Außendienstmitarbeiter den gleichen Auftrag, aber in verschiedenen Arbeitsgebieten. Ein Beispiel ist die Inspektion von Straßen in einer Stadt, in der verschiedene Mitarbeiter in unterschiedlichen Stadtgebieten unterwegs sind. Ein Mitarbeiter benötigt in der Regel nur die mobilen Daten von seinem Gebiet und nicht die Daten der kompletten Map. Oftmals darf er auch nur die Daten seines eigenen Gebietes sehen.

 

 

Der Preplanned Workflow ist genau für solche Szenarien konzipiert. Er besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen – die Planung von Arbeitsgebieten im Büro und die Nutzung der „Teil-Maps“ in ArcGIS Runtime Apps im Außendienst.

 

 

Planung von Arbeitsgebieten im Büro

Voraussetzung ist eine offlinefähige WebMap. Von dieser WebMap wird die Portal Item ID benötigt (die Zeichenfolge in der URL).

 


Dann werden die relevanten Arbeitsgebiete (MapAreas) in der WebMap definiert. Der einfachste Weg ist Bookmarks zu erstellen. Es können aber auch Extents der Gebiete ermittelt und im JSON Format genutzt werden, z.B. so:

 

{
  "xmin": -13184700,
  "ymin": 3988556,
  "xmax": -13004945,
  "ymax": 4061479,
  "spatialReference": {
       "wkid": 102100
}}

 

Mithilfe des neuen Offline Packaging Geoprocessing Service für den Preplanned Workflow können dann folgende Tasks erledigt werden:

 


Für eine WebMap können bis zu 16 MapAreas erstellt werden. Die mobilen Daten der jeweiligen MapAreas werden direkt im offline nutzbaren Format im Portal gespeichert:

 

  • Features als SQLite Datenbank
  • Vector Tile Layer als Vector Tile Packages (.vtpk)
  • Rasterdaten als Tile Packages (.tpk)

 

Die mobilen Daten haben eine Referenz zu der zugehörigen MapArea. Und alle MapAreas haben eine Referenz zu der zugehörigen WebMap. Das bedeutet: wird eine MapArea gelöscht, werden auch die zugehörigen mobilen Daten im Portal gelöscht. Und wird die WebMap gelöscht, sind alle MapAreas plus mobile Daten auch weg.

MapAreas und zugehörige mobile Daten werden nicht in der Standard-Oberfläche des Portals angezeigt. Im Catalog in ArcGIS Pro können diese Items angezeigt oder gelöscht werden. Eine weitere Möglichkeit ist mit dem AGOL Assistant.

 

Wie wird es in der Praxis umgesetzt?

Geoprocessing Services können in Web Apps mit der ArcGIS API for JavaScript und in nativen Apps mit ArcGIS Runtime genutzt werden. Mit beiden wäre es z.B. möglich, Konfigurator-Apps für Planer im Büro zu erstellen. Eine weitere Option ist die Nutzung des Offline Packaging Geoprocessing Service direkt in ArcGIS Desktop. Mein persönlicher Favorit ist allerdings die Implementierung mit der ArcGIS API for Python und dem OfflineMapAreaManager. Mit diesen paar Zeilen Python Code werden MapAreas von allen Bookmarks einer WebMap erzeugt und auch gleich die zugehörigen mobilen Daten generiert:

 

# Import modules
from arcgis.gis import GIS
from arcgis.mapping import WebMap
from getpass import getpass

# Setup the organization and user information
password=getpass()
gis = GIS('https://www.arcgis.com', 'my named user', password)

# get the webmap from the portal item id
offline_map_item = gis.content.get("my webmap id")
offline_webmap = WebMap(offline_map_item)

# Loop through the webmap's bookmarks and create a map area for each one bookmark
for bookmark in offline_webmap.definition.bookmarks:
    bookmark_name = bookmark.name
    item_prop = {'title': offline_map_item.title + '_' + bookmark_name + '_MapArea',
            'snippet': 'my snippet',
            'description': 'my description',
            'tags': ['python api', 'MapArea', 'my tag']}
    offline_area = offline_webmap.offline_areas.create(area=bookmark_name, folder='my portal content folder', item_properties=item_prop)  

 

Für einen schnellen Test kann das Python Notebook im Anhang dieses Blogs auf notebooks.esri.com genutzt werden (Upload).

 

Nutzen von MapAreas in ArcGIS Runtime Apps im Außendienst

Die MapAreas einer WebMap und die zugehörigen mobilen Daten sind nun im Portal erstellt worden. Jetzt müssen sie nur noch mit ArcGIS Runtime heruntergeladen und genutzt werden. Die Preplanned Workflow Funktionen in den SDKs sind erst ab ArcGIS Runtime Version 100.2 verfügbar. Hier sind die groben Schritte für die Implementierung am Beispiel des .NET SDKs:

 

1. Laden der WebMap

var portal = await ArcGISPortal.CreateAsync();
var webmapItem = await PortalItem.CreateAsync(portal, "WebMap Portal ID");
var myMap = new Map(webmapItem);

 

2. Abfragen der MapAreas einer WebMap

var offlineMapTask = await OfflineMapTask.CreateAsync(myMap);
var preplannedMapAreas = await offlineMapTask.GetPreplannedMapAreasAsync();

 

3. Download der Infos und Daten einer MapArea als exploded Mobile Map Package

var myArea = preplannedMapAreas.FirstOrDefault();

var downloadJob = offlineMapTask.DownloadPreplannedOfflineMap(myArea, "Speicherpfad");
var results = await downloadJob.GetResultAsync();

 

4. Laden und Anzeigen der lokal gespeicherten MapArea in der Map

var offlineMapArea = await MobileMapPackage.OpenAsync("Speicherpfad");
myMap = offlineMapArea.Maps[0];

 

Synchronisierung von Edits mit dem Feature Service

Für die Synchronisierung von Feature Edits in beide Richtungen wird die lokale SQLite Geodatabase automatisch durch den OfflineMapTask beim Feature Service  registriert. Darum muss sich der Entwickler nicht kümmern. So wird synchronisiert:

 

var editLayer = (FeatureLayer)myMap.OperationalLayers[0];
var featureTable = (GeodatabaseFeatureTable)editLayer.FeatureTable;

var syncTask = await GeodatabaseSyncTask.CreateAsync(featureTable.Geodatabase.Source);

// sync geodatabase
var taskParameters = await syncTask.CreateDefaultSyncGeodatabaseParametersAsync(featureTable.Geodatabase);

var syncJob = syncTask.SyncGeodatabase(taskParameters, featureTable.Geodatabase);
var result = await syncJob.GetResultAsync();

 

Bevor eine Geodatabase auf dem Gerät gelöscht werden soll, muss sie vorher beim Feature Service auch wieder deregistriert werden (sonst wird er irgendwann mit Unmengen Replicas zugemüllt). Weiterführende Informationen dazu stehen in der Dokumentation. So kann es umgesetzt werden:

var editLayer = (FeatureLayer)myMap.OperationalLayers[0];
var featureTable = (GeodatabaseFeatureTable)editLayer.FeatureTable;

var syncTask = await GeodatabaseSyncTask.CreateAsync(featureTable.Geodatabase.Source);

// unregister geodatabase
await syncTask.UnregisterGeodatabaseAsync(featureTable.Geodatabase);

// delete geodatabase

 

Abschließende Worte

Mit dem Preplanned Workflow wurde das Thema mobile offline Szenarien in ArcGIS zu Ende gedacht. Das Ganze ist jetzt eine runde Sache, hat aber noch an der einen oder anderen Stelle Optimierungspotential, z.B. wären Shapes als MapAreas nützlicher statt nur rechteckiger Flächen (welches Arbeitsgebiet ist schon exakt rechteckig). Wir werden noch Verbesserungen sehen und insgesamt ist er schon sehr hilfreich. Den Preplanned Workflow werden wir demnächst auch in einigen ArcGIS Apps (Collector, Explorer) wiederfinden. Momentan ist er nur in ArcGIS Online verfügbar, in ArcGIS Enterprise wird er in einer späteren Version implementiert.

 

 

 

P.s.: Die Abschnitte zum Erzeugen von MapAreas mit der Python API (Im Anhang ist ein neues Python Notebook) und Synchronisieren von Feature Edits wurden leicht überarbeitet. Vielen Dank an Antti Kajanus vom ArcGIS Runtime Team für den Tipp mit der smarten Python API  Implementierung und seine Korrektur von Register/Unregister von Geodatenbanken. 

Die ArcGIS API for Python ermöglicht die Erstellung von Skripts und die Automatisierung von Tasks in ArcGIS unter Verwendung einer Pythonic-Bibliothek. Dank der Python-API können Big-Data-Analysen, die Content-Verwaltung und die Web-GIS-Verwaltung optimiert werden. Die API lässt sich außerdem mit Jupyter Notebook und dem SciPy-Stack integrieren, so dass Akademiker, Data Scientists und GIS-Analysten Programme gemeinsam nutzen und reproduzierbare Erkenntnisse teilen können.

 

   

 

 

Mit der Version 1.4 kommen neben diversen Bufixes viele coole Neuerungen. Hier ein Auszug:

 

  • ArcGIS API for Python kann nun auch optional durch PyPI als pip Package installiert werden
  • Spatial Data Frame wurde stark erweitert , z.B. können nun viele 3rd Party Geodatenformate direkt genutzt werden
  • Es wurde eine breitere Palette an Symbologie-Optionen für das Map-Widget im Jupyter Notebook hinzugefügt
  • u.v.m.

 

Ausführliche Informationen zu allen Neuerungen der ArcGIS API for Python 1.4 findet Ihr in diesem News Blog von Esri Inc. und auf ArcGIS for Developers.

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