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2017

Web AppBuilder for ArcGIS ist eine sofort verwendbare Anwendung zum Erstellen fokussierter ArcGIS Web-Apps mithilfe von intuitiven Widgets und Werkzeugen. Mit Web AppBuilder for ArcGIS können eigene Apps auf ArcGIS Online oder dem eigenen Server gehostet und auf jedem Endgerät genutzt werden. Ebenso lassen sich konfigurierbare Web-App-Vorlagen für die Wiederverwendung und unternehmensweite Nutzung erstellen.

 

Die Funktionalität von Web AppBuilder for ArcGIS lässt sich durch benutzerdefinierte Widgets und Designs noch erweitern. Genau dafür benötigen Entwickler die Web AppBuilder for ArcGIS Developer Edition.

 

 

Die neue Version 2.6 der Web AppBuilder for ArcGIS Developer Edition hat nun den gleichen funktionalen Stand wie der eingebettete Web AppBuilder in ArcGIS Online nach dem September Release. Im SDK selber wurden außerdem einige neue, hilfreiche Klassen und Methoden hinzugefügt.

 

Vollständige Informationen dazu könnt Ihr in diesem Esri Inc. Blogeintrag nachlesen.

Die letzten Sonnenstrahlen genießt wohl gerade jeder noch ausgiebig – am Wochenende soll ja der Herbst Einzug halten. Höchste Zeit also den nächsten Urlaub zu planen. Doch wohin? In die Sonne!

 

„Ja gerne, bezahlst du mir auch den Flug?“

 

Nein, aber ich kann Euch ein Tool zeigen, das Euch bei der Darstellung, Visualisierung und dem Finden der Nadel im Datenhaufen helfen kann und Euch somit den Urlaub vielleicht etwas besser genießen lässt. Kurzum, es geht um Power BI.

Ein Business Intelligence (BI) Tool von Microsoft, dass gerade in aller Munde ist. Interessant deshalb, weil es kostenlos zum Download bereit steht und die Desktop-Version automatisch ein „Visual“ von Esri enthält.

Mit den ArcGIS Maps for Power BI kann man schnell, einfach und ansprechend Geo-Daten in Power BI visualisieren - eben auch Standorte!

 

Power BI Oberfläche

 

Meine Top 11 Locations für Sonne im Winter habe ich in einer Excel-Tabelle zusammengefasst. Die kann nun ganz einfach in Power BI geladen werden. Man kann noch viele andere Datenformate importieren, einfach mal durchklicken, was da so alles möglich ist.

 

Daten in Power BI Laden 

 

Es folgt ein Import-Assistent, der einen durch den Prozess leitet – hier einfach die entsprechende Tabelle auswählen.

 

Import-Assistent für das leichte Importieren

Anschließend werden die Daten bearbeitet, sollten Änderungen nötig sein. Was alles möglich ist, zeige ich Euch in einem späteren Blog-Eintrag.

 

Sobald der Datensatz geladen ist, kann er ganz einfach per Drag & Drop in die Power BI Seite geladen werden und entsprechend visualisiert werden.

Man kann im rechten Arbeitsbereich unterschiedliche Visuals oder Visualisierungen auswählen, von Blockdiagrammen, Liniendiagrammen und vielen mehr bis hin zum ArcGIS Maps for Power BI-Visual.

 

ArcGIS Maps for Power BI-Visual

 

Dieses auswählen und schon kann man einfach seine Koordinaten-Felder (zwei getrennte Felder für Lat/Lon) in die entsprechenden Buckets packen und die Karte zoomt automatisch auf die entsprechende Ausdehnung.

 

Felder in die Buckets ziehen - fertig

 

Das Highlight aber: der Bearbeitungsmodus. Hier gibt es unterschiedliche Smart Mapping Methoden, um die Karte einfach und schnell visuell ansprechend zu gestalten.

 

Bearbeitungsmodus - hier findet das Smart Mapping statt

 

Ich habe mir über die in ArcGIS Online vorhandenen public layer die Ozean-Strömungen (Suche nach Ocean current) hinzugeladen und die Locations etwas sonnen-mäßiger gestaltet. 

 

ArcGIS Online Layer hinzuladen

 

Ähnlich funktioniert es mit den Tabellen und den anderen Visuals: einfach entweder ein Visual auswählen und mit Werten befüllen oder einfach ein Feld in die Seite ziehen und dann entsprechend ein anderes Visual auswählen.

Das geniale ist nun, dass sich eine Selektion z.B. in einer Tabelle, auf alle anderen Visuals auswirkt. Wählt man also Neuseeland aus, werden alle anderen Darstellungen auf Neuseeland reduziert und man erhält einen besseren Einblick in die Daten.

 

Selektionen erscheinen in allen anderen Visuals

 

Zum leichteren Einstieg und selbst testen ist meine Power BI-Version angehängt.

 

Natürlich kann man sich auch die Standort-Daten von neu geplanten Shops, die Standorte der Konkurrenten oder auch die für den Winterurlaub angedachten Skiorte aufbereiten und entsprechend detailliert untersuchen (oder auch Fahrzeiten berechnen und Infografiken anzeigen lassen).

 

Mehr gibt’s beim nächsten Mal, viel Spaß beim Reise planen!

 

Ah, und wer noch nen Tipp hat, entweder die Excel entsprechend befüllen oder in den Kommentaren nen Geheimtipp posten. Und ja, wir sind unter uns...

Die Technologie der Augmented Reality hält seit langem Einzug in unser tägliches Leben. Als Anfang kann man das Einblenden von verschiedenen Zusatzinformationen in Sportübertragungen nennen. Beispiele hierfür sind die Torentfernung von Freistößen im Fußball oder die Sprungweite des führenden Sportlers beim Skispringen. Hierbei handelt es sich lediglich um die visuelle Darstellung einer Information und die interaktive Komponente fehlt komplett. Mit der Entwicklung von Smartphones mit großer Rechenkapazität und der wachsenden Leistung des GPS und der mobilen Datennetze können auch immer mehr Augmented Reality Anwendungen genutzt werden. Diese Neuentwicklungen bieten dem User oftmals Möglichkeiten interaktiv in die erweiterte Realität einzugreifen. Der letzte große Augmented Realy Hype wurde mit dem Spiel Pokémon Go im Jahr 2016 ausgelöst, stellt aber neben dem Zweck der Unterhaltung keinen Mehrwert für das alltägliche Leben dar.

 

 

 

Um allen ArcGIS Nutzern die Möglichkeit zu bieten ihre Daten in einer Augmented Realty betrachten zu können wurde von Esri Labs die AuGeo App, welche als Download in iTunes und dem Google Play Store zur Verfügung steht, entwickelt. Diese Anwendung ermöglicht es eigens gehostete Feature Services mit Punkt Geometrie in einer erweiterten Realität anzuzeigen, wie man es an folgendem Beispiel mit mehreren Berggipfeln sehen kann.

 

 

Die Punktfeatures werdem zum realen Kamerabild ergänzt und am entsprechenden Ort angezeigt. Zudem wird die Entfernung zum aktuellen Standpunkt berechnet und weitere Attribute und Medien können angezeigt werden.

 

Der erste Schritt um eigene Daten in der App nutzen zu können ist es eine Layer View auf den Feature Service zu erzeugen. Hierfür wird die ArcGIS Online Oberfläche genutzt. Wan wählt den gewünschten Feature Service und wechselt in den Visualization Tab. In dieser Ansicht können Filter, Symbologien und Pop-Ups definiert werden, welche dann für die Darstellung in der AuGeo App übernommen werden. Wenn alle gewünschten Einstellungen getroffen wurden, ist die aktuelle Ansicht als neuer Layer zu speichern. Bei diesem Schritt ist zu beachten, dass der Tag „horizon“ angegeben werden muss, damit die Features in der AuGeo App zur Darstellung ausgewählt werden können. Wenn diese Einstellungen getroffen wurden kann der neue Layer gespeichert und in der App genutzt werden.

 

Wenn die App auf dem Device installiert ist kann man diese direkt öffnen und benutzen. Zuerst klickt man auf   und wählt im erscheinenden Menü “Data Source“ und „Sign in to get more data sources“. Nun öffnet sich das bekannte ArcGIS Online Login Fenster. Sobald man sich nun in seinen ArcGIS Online Account eingeloggt hat sind alle verfügbaren Layer sichtbar und können zum Download ausgewählt werden, damit sie auch offline genutzt werden können.

 

 

Nun sieht man die Features, in diesem Beispiel Gebäude der Universität Augsburg, in der echten Welt positioniert. Auf der Leiste am rechten Bildschirmrand lässt sich das Zoom einstellen. Dadurch werden Punkte in der Ferne detaillierter, aber das Sichtfenster schränkt sich ein, wie man im 2D Kartenausschnitt links unten sehen kann.  

 

 

Dieser Kartenausschnitt stellt zusätzlich einen Kompass dar und alle Features die in diesem Kartenausschnitt liegen werden visualisiert. Ein Berühren der 2D Darstellung maximiert den Kartenausschnitt auf die komplette Displaygröße und es kann zwischen verschiedenen Basemaps gewählt werden.

 

 

Bei weiterem Betrachten des Menüs sind weitere Möglichkeiten zur Individualisierung hervorzuheben. Man hat die Möglichkeit einen Grenzwert für die maximale Entfernung der anzuzeigenden Daten festzulegen. Bei den Gebäuden eines Campus ist eine geringere Distanz sinnvoll, wohingegen die Darstellung von Berggipfeln einer wesentlich größeren Distanz bedarf. Wählt man die Möglichkeit „Settings“ öffnet sich eine neue Ansicht, welche fünf Tabs enthält.

 

 

Der Tab “Display” enthält Einstellungsmöglichkeiten für die Maximale Distanz der darzustellenden Features und verschiedene Visualisierungen der Übersichtskarte, wie man in diesem Vergleich sehen kann.

 

 

In den weiteren Tabs können Informationen wie Höhe über dem Boden, in Pop-ups enthaltene Informationen oder das genutzte Kameramodell festgelegt werden.

 

Neben der Möglichkeit der Ready to Use App steht auch ein AuGeo Template für das AppStudio for ArcGIS zur Verfügung. Hier kann das Template im Qt Creator individualisiert werden. Neben der visuellen Anpassung an ein eigenes Branding können auch Funktionen erweitert, angepasst und neu eingefügt werden.

 

 

Abschließend kann man diese App als sehr positiv bewerten, denn es erweitert die ArcGIS Produktfamilie um eine weitere Facette, macht die Arbeit mit den eigenen GIS Daten noch interessanter und kann diverse Arbeiten und Fragestellungen erleichtern. Neben den hier genannten Beispielen kann man auch auf Anwendungsfälle hinweisen, bei denen die angezeigten Features in der Realität nicht sofort sichtbar sind. Ein Beispiel hierfür sind Hydranten, die unter Schnee und Kies verborgen sind oder Vermessungsmarken, die im Laufe der Zeit auch von Erde und Kies überdeckt werden. Wie man sieht geht das Potential von Augmented Reality weit über Unterhaltung hinaus und kann in Kombination mit Geodaten viele Bereiche der Lebens- und Arbeitswelt erleichtern.

 

 

ArcGIS Runtime ist eine Familie aus nativen SDKs zur Entwicklung von Geo-Apps für alle populären Mobile und Desktop Plattformen. Mit allen ArcGIS Runtime SDKs lassen sich Apps erstellen, die auch bei eingeschränkter oder fehlender Netzwerkverbindung den Zugang zu Karten und Daten und deren weitere Verwendung ermöglichen. Zusätzlich können Vektordaten auf das Gerät heruntergeladen, offline bearbeitet und später problemlos mit der Datenbank synchronisiert werden, sobald eine Internetverbindung besteht.

 

Für die Offline-Bereitstellung von unterschiedlichen Datentypen gibt es mehrere Möglichkeiten und Workflows, die in ArcGIS Runtime problemlos kombiniert werden können. Dabei ist zu beachten, dass die SDKs für Desktops (.NET/WPF, Java, Qt) mit der Local Server Technologie mit einigen Daten umgehen können, die in den anderen SDKs nicht möglich sind.

 

Grundsätzlich können wir drei Optionen unterscheiden:

  1. Prozessieren von Daten in ArcGIS Desktop in Form von ArcGIS Runtime Content oder verschiedene Arten von Packages und anschließende Bereitstellung per Side-Loading oder File-Download.
  2. Einbinden von „Originaldaten“ so wie sie sind, z.B. GeoTiff’s, KML, Shapes usw.
  3. Export der Daten von Services mit ArcGIS Runtime selbst, zur Laufzeit der App, so z.B. in Collector for ArcGIS (basiert auf ArcGIS Runtime Technologie)

 

Natürlich können die Karten vom Entwickler clientseitig Layer für Layer zusammengepuzzelt werden. Das bedeutet einen gewissen Mehraufwand. Um tatsächlich eine komplette Karte mit allen Daten in einem Rutsch offline zu nehmen und zu nutzen gab es bis zur Version 100.0 der ArcGIS Runtime nur zwei Möglichkeiten – als vorprozessiertes Mobile Map Package (.mmpk) und als Map Package (.mpk) in Kombination mit dem Local Server. Beide zählen zu Option 1 in der Aufzählung weiter oben. Mit ArcGIS Runtime Version 100.1 gibt es nun mit dem neuen OfflineMapTask die Möglichkeit, eine vollständigen Karte in der App zur Laufzeit zu exportieren (Option 3).

 

Der neue OfflineMapTask in ArcGIS Runtime v100.1

 

Voraussetzung für den OfflineMapTask ist eine WebMap, welche für die Offline-Verwendung konfiguriert wurde. Eine WebMap ist eine Beschreibung der Karte in Textformat (JSON) mit Informationen zu Datenquellen, Symbologie und Dingen wie Initial Extent, Design von PopUps u.s.w. Sämtliche ArcGIS Apps und Entwicklerwerkzeuge können WebMaps lesen und die Karte dementsprechend aufbauen. Sie sind somit das ganze Geheimnis, warum Karten durchgängig identisch aussehen egal welche ArcGIS Clients genutzt werden. WebMaps werden als Portal Items in ArcGIS Online oder ArcGIS Enterprise gespeichert und sie haben eine ID. Genau diese ID wird auch für den OfflineMapTask benötigt, um die Karte in ArcGIS Runtime offline zu nehmen.

 

 

Die Schritt für Schritt Implementierung eines OfflineMapTasks steht in der jeweiligen Dokumentation der verschiedenen ArcGIS Runtime SDks beschrieben, hier zum Beispiel für .NET. Zusätzlich gibt es Samples auf GitHub um es auszuprobieren, hier z.B. auch für .NET. Deshalb ist es nicht notwendig die Vorgehensweise in diesem Blog nochmal aufzuschlüsseln.

 

Interessant wiederum ist das Format, in welchem die Karte durch den OfflineMapTask auf dem Gerät abgelegt wird:

 

 

 

In der Doku steht, dass die Daten als Mobile Map Package lokal gespeichert werden. Ein Mobile Map Package, wie wir es bisher kennen, ist eine gepackte Datei mit der Endung .mmpk. Dies hatte ich eigentlich nach dem ersten Test auch erwartet.

 

Es wird aber ein Ordner mit .mmpk (Mobile Map Package) in der Bezeichnung angelegt, siehe Bild. Die Struktur darunter ähnelt stark der Struktur eines entpackten MMPKs (alle Packages sind gezippt). Unter diesem Ordner wiederum befindet sich die Beschreibung/Konfiguration der Karte (mobile_map.mmap), eine SQLite Datenbank (.geodatabase) mit den Vektordaten und auch Tile Packages (.tpk) der Basemaps. Zur Erinnerung, in den bestehenden, gepackten MMPK-Format sind Tile Packages bisher nicht erlaubt.

 

Zudem kann der entstandene Mobile Map Package - Ordner nur noch in ArcGIS Runtime verwendet werden (via MobileMapPackage-Klasse) und nicht wie die gezippten MMPKs auch in ArcGIS Desktop.

 

Ich persönlich vermute, dass wir es hier schon mit einer Weiterentwicklung zu tun haben, die auch auf der Developer Summit in Palm Springs in diversen Roadmaps erwähnt wurde: Mobile Map Packages sollen letztendlich lokal in ArcGIS Runtime verwaltet werden können, sämtlichen Inhalt des ArcGIS Runtime Contents enthalten können, Editierung von Vektordaten innerhalb des Packages ermöglichen und als Austauschformat zwischen ArcGIS Runtime und ArcGIS Desktop nutzbar sein. Genau der richtige Weg würde ich sagen.

The ArcGIS API for JavaScript helps you create web mapping apps that use the geospatial capabilities provided by the ArcGIS platform. For example, you can create apps that display maps in 2D and 3D, integrate with ready-to-use content and services, and more, all in modern browsers like Chrome, Edge, Firefox, Internet Explorer (11 or higher), and Safari (7.1 or higher).

 

The API supports HTML5 and CSS3 components, so you can develop apps that take advantage of modern browser capabilities to improve performance and flexibility. You can also use developer-friendly widgets, flexible UI placement tools, and pop-up windows to build apps that are responsive to any screen size.

 

The new Version 4.5 of the ArcGIS API for JavaScript adds some key capabilities and several smaller enhancements, e.g.:

  • Fast feature layers: Interact with more than a million features
  • Initial release of sketching tools
  • OGC enhancements - WMS and WMTS layers can now be visualized in a 3D scene

 

Fast feature layer rendered with WebGL (beta)

 

In the new version 3.22 of the ArcGIS API for JavaScript there are configurable point clustering as a highlight and some API updates.

 

You can explore the full release notes and more information in this Esri Blogpost.

Last week we hosted our fourth geodev meetup in Munich. This time it was all about spatial analysis. We had four great speakers sharing their projects and insights.

 

Have you missed the meetup? No problem, we have recorded all talks, see below. You also can find all slides at the end of this blog. And don't worry, after the meetup is before the meetup  You can find all the details on meetup.com or here on GeoDev Germany.

 

See you again soon!

Lars

 

 

Johannes Fuchs, Esri Deutschland: The Science of Where: Geospatial Analysis within the ArcGIS Plattform

Spatial analytics are how we understand our world—mapping where things are, how they relate, what it all means, and what actions to take. Spatial analytics is the heart and soul of ArcGIS. Within the ArcGIS Plattform everyone can perform those analyses across different clients anytime, anywhere and on any device. This talk will give a short overview of different types of analysis capabilities in different client applications. A particular focus will be placed on the desktop application ArcGIS Pro and the web technology ArcGIS Online.

Johannes Fuchs has studied Geography (M.Sc.) with a specialization in applied geoinformatics at the university of Heidelberg. For more than 3 years, he has been working at Esri Germany in his role as a sales engineer and technical advisor for customers in the public sector.

 

Mathias Wessel , University of Salzburg: The potential of Sentinel-2 data for tree species classification

Mapping forests and single tree species using high resolution imagery is a common practice in the field of forest management. The question arises if medium resolution and freely available data - like Sentinel-2 - can compete with costly commercial data. This talk will provide an overview of the workflow and steps that were performed to achieve high accuracy data, especially by classifying tree types for a detailed level of complexity.

Mathias Wessel gained his first experience with GIS during his bachelor studies of geography in Salzburg. Afterwards, he joined the master program “Applied Geoinformatics” and completed his master thesis focused on Sentinel-2 data in July 2017. 

 

Thomas Zerweck , Munich RE (Münchener Rück): Global Damage Footprints

Munich Re is one of the largest Reinsurance companies of the world. Natural catastrophes - like the Hurricanes Harvey and Irma that just happened in the North Atlantic - cause huge insured losses up to several billion US$. For a fast loss estimation, it is crucial to get reliable footprint information for these events. This talk provides an overview of the fully automated process chain from downloading NOAA storm track data to providing footprint information as geodata and map services, mainly implemented in ArcPy.

Thomas Zerweck studied geography (M.Sc.) and was co-founder and managing director of ZEBRIS Geoinformation Systems and Consulting afterwards. From 2004 to 2014 he was a freelancing GIS Expert for various companies and lecturer for Web Cartography at the Department of Geoinformation of the University for applied sciences in Munich. Since 2014 he is expert for Geospatial Solutions at Munich Re. His main responsibilities are building a Geospatial Platform within the company and for Munich Re’s Partners and clients, providing business units with Geospatial consulting and transfering geospatial data, services, solutions and know-how to the business.

 

 

Philipp Klüfers, Sicyon Risk Consulting and Paul Klüfers, tunatools: Risk Monitor: Monitoring and Geo-referencing political risk events

In the globalized world of the 21st century, political risks emerge as serious obstacles not only for governmental and political institutions, but also for economic and social actors. We present a tool-based approach of how these political risks can be monitored and assessed - thereby helping decision-makers to cope in a complex and uncertain risk environment.

Philipp Klüfers is a political scientist at the Universität der Bundeswehr. He works as a researcher, lecturer and publisher focusing on international security issues. In 2014, he and three colleagues founded the start-up "Sicyon Risk Consulting" specialized in the field of political risk consultancy in the public and private sector.

Paul Klüfers works at the interface between supply engineering and web-based tool development. After gaining profound knowledge in the sector of renewable energies at AZUR Solar and EnVersum, he founded the software company "tunatools" in 2015.

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