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2016

Das Thema "Open" ist in den letzten Jahren immens wichtig geworden. Es gibt zahlreiche Open Data Initiativen von Städten wie beispielsweise Hamburg und Berlin. Das Crowd-Sourcing-Projekt OpenStreetMap spielt eine immer wichtige Rolle. Die Industrie entwickelt zahlreiche offene Formate und Schnittstellen, um die Interoperabilität zwischen IT-Lösungen sicherzustellen (Open Standards). Die Entwickler-Community schließlich ist dazu übergegangen, Software kollaborativ zu entwickeln (Open Source) und nutzt hierfür Sharing Plattformen wie bspw. GitHub.

 

Wie geht Esri mit dieser Entwicklung um? Wie setzt Esri selbst auf "Open"? Was verbirgt sich hinter Aussagen wie "ArcGIS ist eine offene Plattform" tatsächlich? Antworten hierauf findet Ihr unter Esri's Open Vision.

 

 

Esri Open Vision.JPG

Am 17.2. fand in der Esri Niederlassung in Berlin unser erstes GeoDev Meetup in diesem Jahr statt. Ich muss sagen, es hat mir wieder sehr gut gefallen. Wir hatten drei sehr spannende Vorträge und ich konnte einige neue Leute bei uns begrüßen.

 

Zu den Vorträgen: Los ging es mit Michael Aust von arc-greenlab, der über GIS-gestützte Vorgangsbearbeitung bei der Kampfmittelbeseitigung berichtet hat. Ein spannendes und leider immer noch aktuelles Thema, das aber auch sehr prägnant die Bedeutung von Geodaten veranschaulicht.

 

Anschließend stellten Jürgen Rusch von Esri Deutschland sowie Daniel Hofmann von der Berliner Feuerwehr ein Tool dar, mit dem OSM-Daten automatisiert offline verfügbar gemacht werden können. Die Fragen und Diskussionen haben gezeigt, wie groß hier das Interesse ist. Wir planen, Euch das Tool auf dem Esri GitHub Repository zur Verfügung zu stellen. Stay tuned!

 

Schließlich stellte uns Dr. Jay Krishna Thakur vom Umwelt- und Informationstechnologie Zentrum Berlin ein Projekt aus seiner Heimat Nepal vor. In diesem Forschungsprojekt geht es darum, den Zusammenhang zwischen Flächennutzung und Wasserhaushalt festzustellen und so für eine nachhaltige Landwirtschaft zu sorgen. Auch eine Paradedisziplin für Geoinformation.

 

Alles in allem war es eine runde Veranstaltung und ich freue mich schon auf das nächste GeoDev Meetup in Berlin. Fotos findet Ihr wie üblich in unserer Gruppe auf meetup.com.

 

 

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Wie plant man Ausflüge und Urlaube? Man surft im Internet auf Reise-Websiten, schaut sich Fotos an und stöbert in Reiseführern nach interessanten Orten. Doch die Suche nach interessanten Orten gestaltet sich oft langwierig. Warum sich nicht einfach zu einem Suchbegriff, z.B. „Kanu“, Bilder auf einer Karte georeferenziert anzeigen lassen? Dies ist nun mit dem Custom Widget „PhotoSearch Widget“ mit der Developer Edition des Web AppBuilder for ArcGIS möglich.

 

PhotoSearchWidget.png

 

Mit dem PhotoSearch Widget kann man nach georeferenzierten Fotos von Flickr suchen. Flickr ist ein Online-Fotodienst, mit dem man digitale Bilder, z.B. Urlaubsbilder, mit anderen Nutzern teilen kann. Die Suche lässt sich über eine Freitextsuche (im Titel, in der Beschreibung und in den Tags) sowie über den Hochladezeitraum einschränken. Das Suchergebnis wird der Karte als Feature Layer hinzugefügt. Je nach Zoomstufe werden die Features geclustert. Die Löschen-Funktion erlaubt es dem Nutzer, Fotos von der Karte zu entfernen, die nicht seinen Suchkriterien entsprechen.

 

Das PhotoSearch Widget basiert auf dem Public Information Map Template. Zur Nutzung des Widgets wird ein eigener Flickr-Key sowie mindestens die ArcGIS Web AppBuilder Developer Edition 1.2 benötigt. Auch wenn sich Web Apps mit Custom Widgets, wie diesem Photo Search Widget, nur in der Developer Edition erstellen lassen, sind keine Entwickler-Kenntnisse notwendig.

 

Ladet euch das Widget von GitHub herunter und integriert es in euren Web AppBuilder.

Mit diesem SDK können native Geo-Apps für Windows Phone, Windows Store (RT) und für Windows Desktop erstellt werden. Im Großen und Ganzen ist es ein Qualitätsrelease. Neben Bugfixing liegt der Schwerpunkt auf Verbesserung des 3D Mappings in Bezug auf User Experience, Performance und Rendering. Des Weiteren wurde der KML Layer funktional erweitert und es wurden neue Tasks für Closest Facilitiy und Service Area für Netzwerkanalysen implementiert.

 

Ausführliche Infos gibt es in den Release Notes.

 

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Vom Web AppBuilder for ArcGIS Developer Edition ist die Version 2.0 beta erschienen, mit der man nun auch Web Apps erstellen kann, die 3D Daten anzeigen.

 

WebAppBuilder2.0beta.png

 

Dazu verwendet diese Version intern das ArcGIS JavaScript API v4.0 beta 3, mit der 3D Web-Szenen angezeigt werden können. Programmatisch können die wichtigen Eigenschaften der Web-Szene wie Viewpoint, Extent, Zoomstufe, Maßstab, Camera-Einstellungen usw. gesetzt werden.

Im Bereich 2D-Karten ist die Funktionalität von der bisherigen Version übernommen worden. Für 3D-Karten sind verschiedene neue Widgets hinzugekommen wie ein Kompass-Widget, ein 3D-Koordinaten-Widget, ein Environment-Widget, ein 3D-Layer-List-Widget, ein Full-Screen Widget, ein 3D-Navigations-Widget, ein Slides-Widget und ein Such-Widget für 3D-Daten.

 

Eine beispielhafte 3D-Web-App, die mit dem neuen Web AppBuilder erstellt wurde, kann man sich unter folgendem Link anschauen:

http://webappbuilderdemos.s3-website-us-east-1.amazonaws.com/waterfront/

 

Weitere Informationen auch auf dem Esri Blog:

https://blogs.esri.com/esri/arcgis/2016/01/29/web-appbuilder-for-arcgis-is-now-supports-3d-beta/

 

Diese Version des Web AppBuilders ist auf der Esri Early Adopter Webseite erhältlich:

http://j.mp/WABDevEd2

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