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GeoDev Germany

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Mit ArcGIS Runtime können native 2D und 3D Geo-Apps für alle relevanten Desktop -und mobilen Plattformen erstellt werden. Die neue Version 100.8 bringt neben Bug-Fixes, Performanceverbesserungen und plattformspezifischen Änderungen folgende Neuerungen mit:

 

 

  • Neuer Utility Network Trace Type „Isolation“, damit kann z.B. in einem Gasnetzwerk ermittelt werden, welche Schieber geschlossen werden müssen, um ein Teilbereich gasfrei zu machen.
  • Image Overlays als neuer Karten-Overlay-Typ für Rasterdaten.
  • Unterstützung von Online Layer in Mobile Map Packages (mmpk) und Mobile Scene Packages (mspk). Diese Packages können mit dem kommenden ArcGIS Pro Release 2.6 erstellt werden.
  • Optimierungen in der Symbolisierung
  • Verbesserungen für Identify und Popups, z.B. wird jetzt Identify für Raster Layer unterstützt und es können mit Arcade Informationen aus mehreren Feature-Layern in einem Popup angezeigt werden
  • Optimierungen für Routing und Geocoding
  • Unterstützung von Metal, der neuen Graphic Schnittstelle in iOS
  • uvm.

 

Neu: Image Overlays in ArcGIS Runtime 100.8

 

Vollständige Informationen zu den Neuerungen in ArcGIS Runtime 100.8 findet Ihr in diesem Esri Blog und in den Release Notes, jeweils unter Guide -> Reference der verschiedenen SDKs auf dem ArcGIS for Developers Portal.

Mit  ArcGIS API for JavaScript werden Web-Mapping-Apps für 2D und 3D erstellt, in denen die volle Power von ArcGIS genutzt werden kann. Die neuen Versionen 4.14 und 3.31 bieten Performanceverbesserungen, diverse API Modernisierungen, Fehlerbehebungen und folgende funktionale Neuerungen (Auszug):

 

ArcGIS API for JavaScript 4.14

 

 

  • Neue Widgets:
    • Line of Sight Widget für Sichtbarkeitsanalysen in 3D Scenes
    • Daylight Widget für die Simulation von Lichtverhältnissen und Schatten
  • Client-side Point Clustering (Beta) für Feature -, GeoJSON -und CSV Layer in 2D Maps
  • Mehr Optionen für Editierung, z.B. Verwalten von Attachments
  • Einfaches Speichern von WebMaps in ArcGIS Online oder ArcGIS Enterprise
  • Labels für Objekte in 3D Scenes
  • Neue Samples
  • uvm.

 

Client-side Filter und Clustering von Kraftwerken 

 

ArcGIS API for JavaScript 3.31

 

  • "Spilhaus projection" (WKID 54099) ist nun verfügbar in der Projection Engine.
  • Support für die Sprache Hindi wurde entfernt
  • einige API Updates und Erweiterungen

 

 

Vollständige Informationen zu den neuen Versionen findet Ihr in diesem Esri Blog und in den vollständigen Release Notes zu Version 4.14 und Version 3.31.

ArcGIS Runtime Version 100.7 ist da! Mit ArcGIS Runtime können native 2D und 3D Geo-Apps für alle relevanten Desktop -und mobilen Plattformen erstellt werden. Der Hauptfokus der neuen Version liegt auf erweiterte Möglichkeiten mit dem Utility Network und Anpassungen in der Lizenzierung. Daneben gibt es diverse Bug-Fixes, Performanceverbesserungen und einige plattformspezifischen Änderungen.

 

Utility Network:

 

  • Lizenzierung der Utility Network Extension per User Types (ab ArcGIS Enterprise 10.8) oder per License Key möglich
  • Viele erweiterte Optionen für das Network-Tracing (Upstream, Downstream, Subnetwork und erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten)
  • Neuer SubtypeFeatureLayer zum Anzeigen verschiedener Asset Groups in einer einzelnen Feature Class

 

Tracing Options für Utility Network

 

Weitere Neuigkeiten (Auszug):

 

 

  • Lizenzierung der ArcGIS Runtime Deploymentlevel Standard & Advanced und alle Extensions nun auch per User Types (AGOL und ArcGIS Enterprise) möglich
  • Augmented Reality - Tabletop Modus erlaubt das clippen einer Scene, so dass sie besser auf die „Projektionsfläche, z.B. einen Tisch“ passt
  • Etliche funktionale -und Performanceverbesserungen mit Mobile Map Packages (MMPK) und Mobile Scene Packages (MSPK)
  • Unterstützung von .NET Core zum Entwickeln von Windows Desktop Apps
  • Neue Samples, aktualisierte Dokumentation
  • uvm.

 

 

Vollständige Informationen zu den Neuerungen in ArcGIS Runtime 100.7 findet Ihr in diesem Esri Blog und in den Release Notes, jeweils unter Guide -> Reference der verschiedenen SDKs auf dem ArcGIS for Developers Portal.

Mit Web AppBuilder for ArcGIS können fokussierte 2D und 3D Web-Apps mithilfe von vielen konfigurierbaren, ready-to-use Widgets und Designs erstellt werden. Entwickler können mit der Developer Edition bestehende Widgets und Designs erweitern oder vollständig eigene erstellen.

 

 

Neues Group Filter Widget im WAB

 

Die neue Version 2.14 hat den gleichen funktionalen Stand wie der eingebettete Web AppBuilder in ArcGIS Online vom Oktober 2019 Release. Hinzugekommen sind einige neue Widgets und Verbesserungen bei bestehenden Widgets.

 

Vollständige Infos stehen im Esri Blog und im What's New auf dem ArcGIS Developer Portal.

Mit der ArcGIS API for JavaScript können 2D und 3D Web-Mapping-Apps erstellt werden, bei denen räumlichen Funktionen der ArcGIS Plattform zum Einsatz kommen.

 

Die neuen Versionen 4.13 und 3.30 bringen weitere Performanceverbesserungen, Fehlerbehebungen und folgenden Neuerungen (Auszug):

 

ArcGIS API for JavaScript 4.13

 

  • Neue Widgets:
    • Swipe Widget zum vertikalen oder horizontalen Vergleichen von zwei Layern
    • Measurement Widget für 2D und 3D (mehr dazu in diesem Blog)
    • BasemapLayerList Widget zur Anzeige von Basemaps mit der Möglichkeit, sie sichtbar/nicht sichtbar zu schalten und sie per drag & drop neu anzuordnen
    • ScaleRangeSlider Widget zum Definieren des minScale und maxScale von Layern einer Map
  • Symbologie:
    • Verbessertes 3D Rendering - ein neues Beleuchtungs- und Beschattungsmodell verbessert das Gefühl von Tiefe, Kontrast und Definition von 3D-Inhalten wie Gebäuden, Bäumen und Symbolen
    • Neuer Dictionary Renderer (Beta) zum Darstellen von unterschiedlichen Symbolen eines Layers basierend auf ein oder mehreren Attributen
  • Popups für PointCloudLayer, Layout ist anpassbar
  • Neue Samples
  • Modernisierungen der API, z.B. weitere Entkopplungen von Dojo
  • uvm.

 

Swipe Widget

 

ArcGIS API for JavaScript 3.30

 

  • einige API Updates und Erweiterungen

 

 

Vollständige Informationen zu den neuen Versionen findet Ihr in diesem Esri Blog, und in den Release Notes zu Version 4.13 und Version 3.30.

mbsschenkel

Jupyter-Notebook

Posted by mbsschenkel Sep 18, 2019

Guten Abend,

Welche Stelle in einer Gemarkung, hier Tübingen, wird mit im Jupyter-Notebook ausgegegeben:

 

import arcgis
from arcgis.gis import GIS
gis = GIS()
map = gis.map('Tübingen')
map.zoom = 30
map.basemap = 'osm'
map

 

Wird der errechnete Mittelpunkt dargestellt?

Viele Grüße und danke

Matthias

Mit AppStudio for ArcGIS werden schnell und einfach plattformübergreifende native Geo-Apps erstellt. Diese Apps basieren auf konfigurierbaren App-Templates. In AppStudio sind viele ready-to-use App-Templates und Samples  verfügbar. Entwickler können App-Templates customizen oder auch vollständig neue erstellen, das Ganze mit der Power von ArcGIS Runtime.

 

Es sind keine Programmierkenntnisse zum Konfigurieren und Erstellen von Apps mit einem App-Template nötig. Die Apps können anschließend über ArcGIS Online oder ArcGIS Enterprise verteilt und mit den AppStudio Player ausgeführt werden. AppStudio bietet aber auch die Möglichkeit zum Erstellen von ausführbaren Apps (.apk, .ipk, .exe usw.) für die Verteilung durch Kopieren bzw. Einstellen in den entsprechenden AppStores.

 

Nun gab es ein großes Update auf die Version 4.0 mit signifikanten Änderungen in der Lizenzierung und vielen funktionalen Neuerungen:

 

Lizenzänderungen:

 

  • AppStudio for ArcGIS gibt es nur noch als Desktop Anwendung, die webbasierte Erstellung von nativen Apps auf appstudio.arcgis.com wurde eingestellt
  • Änderung der Produktbezeichnung:

 

Bisheriger Name

 

Neuer Name

AppStudio for ArcGIS Basic

zu

AppStudio for ArcGIS

AppStudio for ArcGIS Standard

zu

AppStudio for ArcGIS Developer Edition

 

  • AppStudio for ArcGIS:
    • User Types Creator oder GIS Professional einer Organisation haben automatisch Zugriff darauf
    • Konfigurieren von Apps aus App-Templates (~70 verfügbar)
    • Erstellen eigener App-Templates
    • Verteilen von Apps ausschließliches über ArcGIS Online oder ArcGIS Enterprise und Ausführen im AppStudio Player
  • AppStudio for ArcGIS Developer Edition:
    • Nutzer mit einer ArcGIS Developer Subscription Builder und höher haben Zugriff darauf
    • Alle Funktionen von AppStudio for ArcGIS inklusive
    • Erstellen von ausführbaren Apps (Executables) und Verteilung durch Kopieren bzw. Einstellen in den entsprechenden AppStores
    • Zugriff auf Enterprise App-Templates (Survey123, AuGeo u.s.w.)

 

Eine ausführliche Beschreibung + Q & A zur Lizenzänderungen findet Ihr in diesem Blog von Esri Inc. Inc.

 

Funktionale Neuerungen (Auszug):

 

  • Neues, offline-fähiges 3D Scene Viewer Template
  • Neue Layouts, Samples und Enterprise Templates (QuickCapture)
  • ArcGIS Runtime 100.6 wird unterstützt
  • Update des mitgelieferten Qt Creator auf Version 4.9.2 und des Qt Frameworks auf Version 5.12.3
  • AppStudio for ArcGIS Extension for Visual Studio Code, falls jemand lieber damit entwickelt statt dem Qt Creator

 

Highlights des AppStudio for ArcGIS Version 4.0 (Youtube)

 

Ausführliche Informationen zu den Neuerungen von AppStudio for ArcGIS Version 4.0 findet Ihr in diesem News Blog von Esri Inc., im Whats New in der AppStudio for ArcGIS Dokumentation und in der AppStudio GeoNet Gruppe.

Am 12.09.2019 fand wieder ein GeoMob Meetup in München statt. Das Thema war diesmal „Spatial Analytics, Machine Learning and AI“. Vielen Dank an das Organisationsteam Bree Harrison, Abhishek Manandhar und natürlich an Muthukumar Kumar, Managing Editor der Blog-Plattform Geoawesomeness.com, der diese Meetups unter dem Brand GeoMob in Deutschland initiierte.

 

Gehostet wurde es diesmal im Werk 1, einer coolen Location für Startups und Gründer. Pizza und Getränke wurden von Esri gesponsert, die Rahmenbedingungen waren somit schonmal rundum gelungen.

 

 

Das Meetup war inhaltlich gut organisiert, neben 5-zehnminütigen Vorträgen, 3 Lightning Talks und einer Kurzvorstellung des Sponsors Esri gab es in der Pause und auch danach genügend Zeit zum Networken. Die ca. 60 Teilnehmer bestanden aus Studenten, Start-ups und Unternehmen. Ca. 45% davon waren Entwickler.

 

Das Programm selbst war wieder sehr hochwertig:

 

Vorträge: 

  1. Eberhard Hansis von der Vebeto GmbH stellte das GitHub Projekt „theywillcome“ vor, eine OSM Straßennetzwerk-Analyse mit Python.
  2. Michael Heißmeier, Vorsitzender der Training Working Group bei der non-profit Organisation und global Community HOTOSM, erzählte über „Humanitarian Mapping“ mit OSM Daten und wie ihre Machine Learning API dabei unterstützt.
  3. Corinne Frey and Katrin Rusch zeigten Beispiele, wie Geoprocessing and Geoanalytics bei Vodafone eingesetzt werden.
  4. Dirk Wilfling, Co-Founder des Start-ups Algoly, stellte einen Algorithm Builder vor, mit dem ohne Programmierkenntnisse unterschiedlichste Daten orchestriert und ausgewertet werden können.
  5. Gernot Rücker, Co-Founder der ZEBRIS GbR, erzählte über firemaps.net, einem Projekt zur Unterstützung von Brandüberwachung mithilfe von Satellitenbildern.

 

Lightning Talks:

  1. Florentyna Smith von SpaceTec Partners stellte das Copernicus Accelerator Programm vor.
  2. Nabin Raj Gaihre von TFE Energy erzählte, wie mit Satellitendaten und Geodatenanalye Dörfer identifiziert und nachhaltig mit Strom versorgt werden können.
  3. Henrique Köhler stellte VolksNav vor, einer in seinen Augen intuitiven Alternative zur klassischen Navigation.

 

Sponsor:

  • Alexander Erbe vom Sponsor Esri Deutschland informierte mit einer Story Map über das ArcGIS Developer Program, die European Developer Summit und das Esri Startup Program.

 

Anschließend gab es noch eine spannende Diskussionsrunde mit allen Vortragenden. Insgesamt war es ein inspirierendes Event, die Teilnahme war wieder lohnenswert.

 

Euer GeoDev Germany Team

 

Das neue ArcGIS Runtime Major Release Version 100.6 wurde veröffentlicht. Mit ArcGIS Runtime können native 2D und 3D Geo-Apps für Windows, Android, iOS, Linux und macOS erstellt werden. Neben Bug-Fixes, Performance Verbesserungen und einigen plattformspezifischen Änderungen und Abkündigungen gibt unter Anderem es diese Neuerungen:

 

  • APIs zur Nutzung des neuen Utility Network für das Netzwerktracking. In diesem ersten Aufschlag geht es nur service-based/online. In späteren Releases werden mehr Funktionen und die offline-Nutzung implementiert.
  • Erweiterte Unterstützung von Annotations. - Annotation Services können nun auch offline genommen werden.
  • Neue Navigation API. Diese basiert auf den Erfahrungen von Navigator for ArcGIS.
  • Verbesserter Preplanned Workflow für die Offline-Nutzung von Basemaps und Vektordaten. Nun sind zeitliche Updates und eine intelligentere Synchronisation möglich.
  • Verbesserter Support für militärische Symbole powered by Arcade
  • Verbesserter OGC Support
  • Augmented Reality (AR) Support kommt nicht direkt in die ArcGIS Runtime SDKs rein (wie in den Beta Tests), sondern es wird in Kürze durch Toolkits für die jeweiligen ArcGIS Runtime SDKs zur Verfügung gestellt
  • uvm

 

Neu: Navigation API

 

Weitere Informationen zu allen Neuerungen in ArcGIS Runtime 100.6 findet Ihr in diesem Esri Blog und in den Release Notes, jeweils unter Guide -> Reference der verschiedenen SDKs auf dem ArcGIS for Developers Portal.

Gleichzeitig an mehreren Aufgaben bzw. Problemen zu arbeiten ist heutzutage normal. Für ganz unterschiedliche Anwendungsfälle und Programmiersprachen eine einzige Entwicklungsumgebung zum Entwickeln und Testen nutzen zu können ist dabei sehr hilfreich. Nachfolgend ein Erfahrungsbericht.

 

Anwendungsfälle

Ausgangspunkt waren zwei ganz unterschiedliche Anwendungsfälle, die aber relativ zeitgleich mit der jeweils passenden Esri Technologie gelöst werden sollten. Es handelt sich einerseits um eine mit AppStudio for ArcGIS 4.0 (aktuell noch in Beta) konfigurierte native App, über die Informationen an einen zentralen Server zum Umwelt-Zustand übermittelt wird (Anwendungsfall 1) und anderseits um ein Open Source Python Skript für die Georeferenzierung (historischer) Luftbilder (Anwendungsfall 2). Bei der ersten Thematik stand die Anpassung der App im Fokus, die aus einer Vorlage erstellt wurde, um sie entsprechend den Bedürfnissen durch eigenen Code anzupassen und beim zweiten ging es darum, fremden Python Code zu debuggen, da er in ArcGIS Pro nicht das vom Benutzer erwartete Ergebnis lieferte.

 

Als Laie im Programmieren ist man in solchen Fällen relativ schnell auf der Suche nach einer leicht zu bedienenden, Entwicklungsumgebung, die bei der Lösung der Probleme behilflich ist. Die Lösung sei vorweggenommen: Mit Visual Studio Code (VSC) von Microsoft wird man fündig. Es unterstützt sowohl Qt (ist in das AppStudio for ArcGIS nahtlos integrierbar) sowie auch Python (und noch vieles mehr). Esri arbeitet darüber hinaus an einer App Studio for ArcGIS Extension für VSC als eine vollständige Alternative zum Qt Creator. Diese Möglichkeit ist jedoch nicht Gegenstand der weiteren Betrachtungen.

 

Anwendungsfall 1: Anpassen von Qt-Code

Die Nutzung von VSC im AppStudio for ArcGIS, welches die innovative Integration von Karten in native Apps für Android, iOS, Windows, Mac OS und Linux unterstützt, ist relativ schnell umgesetzt.  In den Einstellungen wird die entsprechende Option (Nutzung von VSC anstatt Qt Creator) gewählt.

 

Integration von VSC in App Studio for ArcGIS

 

Anschießend ist noch der Pfad zum Installationsverzeichnis von VSC einzugeben.im konkreten Fall ist dies „C:\Program Files\Microsoft VS Code“ (dies kann je nach verwendeter Version von VSC unterschiedlich sein). Als Dateiname ist jeweils „Code.exe“ auszuwählen.

 

Danach wird bei Nutzung der Funktion „Edit {;}“ bzw. „Bearbeiten {;}“ im AppStudio automatisch VSC aufgerufen und der QML-Code eingeladen. Das nachfolgende Bild zeigt die Struktur der Vorlage „Quick Report“ in VSC.

 

Qt-Code der AppStudio Vorlage Quick Report

 

Die relevanten Codeteile befinden sich in den Page Controls, konkret in Pick Type Page.

  QML-Code Teile in VSC

 

Im Code kann das Design geändert und in der zugehörigen Ressourcendatei (verbirgt sich im obigen Bild unter „languages“) der deutsche Text angepasst werden, wie im nachfolgenden Bild dargestellt.

  Ressourcendatei in VSC

 

Das Ergebnis ist in der App nach dem Speichern persistent abgelegt und beim nächsten Ausführen sichtbar.

 

Angepasste UI der App Quick Report

Die Pick-Elemente kommen sowohl hinsichtlich der Symbolik als auch des Textes aus dem bereitgestellten ArcGIS Feature Service. Dieser ist  in AppStudio for ArcGIS unter Einstellungen / Eigenschaften /Form ebenso wie die zugehörige ID der in der App zu nutzenden ArcGIS Webkarte zu hinterlegen. Eine ID für ein „Mobile map package“ ist in diesem Fall nicht erforderlich.

 

Konfiguration im AppStudio for ArcGIS

 

In VSC existiert allerdings kein interaktiver Layouteditor. Für diesen Fall kann auf den Designer im Qt Creator zurückgegriffen werden.

 

Anwendungsfall 2: Komfortables Debuggen von Python Code für ArcGIS Pro

Die zweite Problemstellung, für die VSC zur Anwendung kam, ist das Debuggen von Python-Skripten. Diese können vielfältig in die ArcGIS Welt integriert werden, z.B. um Abläufe zu steuern und automatisiert wiederholbar zu gestalten. Neben der ArcGIS API for Python, die der Automatisierung von Webzugriffen dient, ist ArcPy ein sogenanntes site package, das in ArcGIS Desktop verwendet werden kann. ArcPy ist deshalb auch in ArcGIS Pro integriert und umfasst viele Funktionen zur Automatisierung von Geoprocessing-Abläufen.

 

Eingebundener Python Code in eine Toolbox in ArcGIS Pro

 

In ArcGIS Pro über die Toolbox eingebundene Python-Skripte können über den Projekt-Katalog geöffnet und bearbeitet werden. Zum Bearbeiten wird die integrierte Umgebung IDLE gestartet. Ein Debuggen ist hier nicht möglich, sondern nur über die separat zu aktivierende Python Shell, welche aus subjektiver Sicht kein komfortables Debuggen zulässt.

 

Als Alternative steht VSC zur Verfügung.

 

Innerhalb von VSC muss der passende Python Interpreter hinzuzugefügt werden. Das geht relativ einfach, wenn man für die Settings (Ctrl +,) die richtige ID kennt. In diesem Fall lautet die Parameter-ID „python.pythonPath“. In diesem Parameter ist der Pfad auf die python.exe einzustellen. Um ihn zu finden, nutzt man am besten das Projekt-Menü von ArcGIS Pro und dann Python. Der Pfad steht im oberen Bereich.

 

Verweis auf integriertes Python Paket in ArcGIS Pro 

Im konkreten Fall unter „C:\Program Files\ArcGIS\Pro\bin\Python\envs\arcgispro-py3\python.exe“, der an der o.g. Stelle der Settings von VSC eingefügt werden muss.

 

Bekanntmachen des ArcGIS Pro Python Pakets in VSC

Danach nutzt VSC die mit ArcGIS Pro installierte Python 3.6 Umgebung einschließlich ArcPy.

 

Für das nachfolgende Beispiel  wurde der Code aus den sogenannten  Historical Imagery GP Tools genutzt. Problem bereitete das Modul „Estimate COG“, was zwar scheinbar erfolgreich lief, aber nicht das erwartete Ergebnis (hier Füllen einer Spalte in einer GDB-Tabelle mit spezifischen Werten) lieferte, da nicht der erwartete Feldtyp seitens der Input-Datei geliefert wurde.

 

Um die Ursache für das beobachtete Verhalten zu erkunden, sollte die Debug-Funktionalität von VSC zum Einsatz kommen.

 

Angenommen wird hier, dass VSC bereits für Python konfiguriert und die entsprechende Erweiterung bereits installiert wurde. Sie kann über die Funktion „Extension (Ctrl Shift X) direkt aus dem VS Code Marketplace gesucht, gefunden und installiert werden.

 

Zur Fehlersuche waren noch zwei Voraussetzungen notwendig.

 

Als Erstes ist es notwendig, dass VSC den Text als Python Code interpretiert. Dafür bieten sich zwei Alternativen an. Die erste ist in der ArcGIS Pro Hilfe zu finden. Die schnellere ist, den Code in eine Datei mit der Endung „py“ zu kopieren. Öffnet man diese in VSC wird sie korrekt interpretiert und syntaxbezogen dargestellt.

 

ArcGIS Pro Toolbox Code in VSC 

Da der Python Code nun außerhalb von ArcGIS Pro ausgeführt wird, benötigt man als Zweites einen Startpunkt ohne Aufrufparameter. Dazu sucht man nach den „execute“ -Funktionen der Module.

 

Execute Statement im Python Code 

Den Code kopiert man sich ohne das Def-Statement am besten ans Ende des Skripts.

 

Wie dem nachfolgenden Screenshot entnommen werden kann, wird in diesem konkreten Fall mit parameters genau ein Input-Parameter erwartet.

 

Parameterübergabe von ArcGIS Pro

 

In ArcGIS Pro wird dieser interaktiv beim Aufruf übergegeben. Stattdessen wird hier der Pfad zu einer Stand Alone Tabelle in einer FGDB direkt in den Code eingefügt. Hierbei ist auf die richtige Einrückung und das Eliminieren von Returns zu achten. Beim except-Statement ist u.U. ein „pass“ einzufügen.

 

Parameterdefinition im Code

 

Eine Alternative mit Einfügen einer Main-Funktion ist hier beschrieben

 

Das nun mögliche Debuggen und das Setzen eines Breakpoints bei „if (Frame.isdigit())“ hat beim Suchen nach dem Fehler geholfen. Im konkreten Fall handelte sich um ein nicht abgefangenes Type Mismatch, dessen Ursache allerdings beim Bearbeiter lag, da ein Feldtyp nicht dem des in der Dokumentation geforderten entsprach. Nach Anpassung wurde das Skript korrekt ausgeführt.

  

Fazit

Mit Visual Studio Code wird durch Microsoft eine „leichtgewichtige“ und gleichzeitig sehr leistungsfähige Entwicklungsumgebung bereitgestellt, die sich sehr gut für Aufgaben rund um die ArcGIS Plattform in Wert setzen lässt. Insbesondere für Laien, die primär konfigurieren und nur wo notwendig auch etwas Skripten, ist VSC ein sehr hilfreiches Werkzeug.

 

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Manfred Liermann verfasst.

Der zweite GeoMob Munich mit dem Thema „Maps, Machine learning and AI“ fand am Abend des 18.07.2019 statt. Vielen Dank wieder an Muthukumar Kumar, Managing Editor der Blog-Plattform Geoawesomeness.com, der diese Meetup-Reihe unter dem Brand GeoMob in Deutschland initiiert und organisiert. Gehostet wurde es diesmal auf dem Google Campus in München. Google sorgte auch mit Snacks und Getränken für das Wohlbefinden der Teilnehmer, herzlichen Dank dafür.

 

 

Der Abend war gut organisiert, in der Pause und nach den Vorträgen gab es genügend Zeit zum Networken, was auch ausgiebig getan wurde. Die ca. 70 Teilnehmer setzten sich zusammen aus Studenten und Vertretern von Start-ups und Unternehmen. Ca. 40 % waren Entwickler.

 

Das Programm war sehr interessant, es wurden sieben 10-minütige Vorträge gehalten:

 

  1. Wolfgang Deigele, Master Student der TU München, erzählte über Deep Learning bei der Rasteranalyse mit ArcGIS Pro zur Erkennung von Sturmschäden in Wäldern
  2. EIXOS Economic Observatory präsentierten, wie sie die wirtschaftliche Aktivität in Städten mit Hilfe von maschinellem Lernen und KI überwachen?
  3. Ines Kühnert, Project Manager bei AZO, stellte die Galileo Masters International Innovation Competition
  4. Cassi Welling, COO bei Hawa Dawa GmbH, präsentierte, wie Daten über die Luftqualität in Städten mit Hilfe von Machine Learning und KI überwacht und ausgewertet werden.
  5. Elizabeth Duffy, Business Development bei UP42, stellte eine Entwicklerplattform mit skalierbaren Modulen zur Erstellung von Geo-Lösungen vor.
  6. Aleksander Buczkowski, Senior Manager bei Drone Powered Solutions, PwC, berichtete über die Inspektion von Objekten mit Dronen (z.B. im Energiesektor) und anschließende Auswertung der Bilder mit Hilfe von maschinellem Lernen und KI.
  7. Bilge Kobas, Architektin und Co-founder von Bits’ n Bricks, stellte Ihre Herangehensweise und Lösungen für die Stadtplanung vor. Vom Data Mining über Datenprozessierung, Analyse bis zur Visualisierung.

 

Anschließend gab es noch eine spannende Diskussionsrunde mit allen Vortragenden. Der nächste GeoMob Munich wird am 12.September stattfinden, wir freuen uns Euch dort wieder zu sehen.

 

 

Euer GeoDev Germany Team

Bis heute schuf eine wachsende Autorengemeinschaft Hunderttausende von Story-Maps und an jedem Wochentag kommen über 2000 neue Story-Maps dazu. Dieser Erfolg brachte aber auch Erkenntnisse über Probleme auf die Nutzer stoßen.

 

Ein revolutionärer nächster Schritt

Esri hat das Feedback der Storytelling-Community genutzt, um mit ArcGIS StoryMaps ein völlig neues Storytelling-Tool zu entwickeln.

Zu den wichtigsten Funktionen der neuen ArcGIS StoryMaps gehören:

  • Ein einheitlicher Builder, in dem Sie alle Vorlagen an einem einzigen Ort kombinieren und abgleichen können
  • Neue Designtools, mit denen Sie das Erscheinungsbild Ihrer Story mit nur einem Klick anpassen können.
  • Express-Maps, ein neues Tool zur Kartenerstellung, mit dem Sie einfache Karten in wenigen Minuten erstellen können.
  • Ein völlig neu gestaltetes mobiles Erlebnis, das Ladezeiten minimiert und die Freude am Lesen maximiert.
  • Neue Workflows zum Veröffentlichen, einschließlich automatischer Speicherung sowie der Möglichkeit, Änderungen an einer Story vorzunehmen, diese aber nur zu veröffentlichen, wenn sie final sind.

 

Weitere Informationen gibt es hier und im ArcGIS Blog.

Mit der ArcGIS API for JavaScript können 2D und 3D Web-Mapping-Apps erstellt werden, bei denen räumlichen Funktionen der ArcGIS Plattform zum Einsatz kommen.

 

Die neuen Versionen 4.12 und 3.29 bringen teilweise extreme Performanceverbesserungen, einige Fehlerbehebungen und folgenden Neuerungen (Auszug):

 

 

ArcGIS API for JavaScript 4.12

 

  • Neue Widgets:
    • TimeSlider
    • verschiedene Sliders zum Filtern und Erkunden von Daten
  • Symbologie:
    • über 100 neue out-of-the-Box Symbole für 2D Maps
    • WaterSymbol3DLayer für animierte Visualisierung von Wasser in 3D Scenes
  • Clientseitige Queries in 3D Scenes
  • Neue Sample-App im Showcase und viele neue Samples
  • uvm.

 

Die Highlights können auch in diesem Whats new in JS 4.12 Video auf YouTube angeschaut werden.

 

Neuer WaterSymbol3DLayer

 

ArcGIS API for JavaScript 3.29

  • einige API Updates und Erweiterungen

 

Vollständige Informationen findet Ihr in diesem Esri Blog und in den Release Notes zu Version 4.12 und Version 3.29.

Mit dem kommenden Release von ArcGIS Pro 2.4 jetzt im Juni 2019 wird gleichzeitig auch das zugehöriges ArcGIS Pro 2.4 SDK veröffentlicht, mit dem .NET Entwickler eigene individuelle Werkzeuge und Workflows für ArcGIS Pro erstellen können.

 

Hier ein Vorgeschmack auf die kommenden Highlights:

 

  • Unterstützung für Visual Studio 2019
  • Die Scene Layer API bekommt Verbesserungen beim Umgang mit Filtern, Abfragen, Selektionen und Symbologie
  • Verwalten von Echtzeitdaten, Streaming, Selektion, Filter, Tracking und Ereignisse mit der neuen Stream Layer API.
  • Die Map Authoring API bekommt Verbesserungen bei der Layer-Erstellung, Symbolsuche und JSON-Unterstützung für das CIM
  • Zugriff auf Multipatch-Feature-Eigenschaften mit der Geometrie-API
  • Unterstützung für die Bearbeitung der Styles von Vektorkacheln
  • Katalogunterstützung für benutzerdefinierte Items
  • Verbesserter CIM-Zugang zur Anpassung von Berichten
  • Vollständiger Support von ArcGIS Pro Extensions mit NuGet
  • Verbesserte Doku, Guides und neue Code-Samples

 

Ausführliche Informationen findet Ihr in diesem englischsprachigen News Blog von Esri Inc.

 

Neues Sample zur Scene Layer API

AppStudio for ArcGIS ist template-basierter AppBuilder für native cross-platform Geo-Apps für alle relevanten Plattformen. Mit der Standard-Version können bestehende App-Templates angepasst oder komplett eigene erstellt werden. Und das Ganze mit der vollen Power der ArcGIS Runtime. Nun ist die neue Version 3.3 verfügbar.

 

Highlights sind:

  • Unterstützung für die Erstellung von Android 64-Bit-Anwendungen
  • Neues 3D Viewer Sample-App Template
  • Unterstützung von Xcode 10.1, ArcGIS Runtime 100.5 und Qt 5.12.
  • Quick Report Template unterstützt nun mehrere Featurelayer
  • Unterstützung von Enterprise Mobile Management (EMM) Softwarelösungen (MDM) zum Lesen und Überschreiben bestimmter Standardeinstellungen für iOS- und Android-Geräte.
  • Beta: AppStudio für ArcGIS Extension für Visual Studio Code
  • Und einiges mehr ...

 

Konfigurierbares 3D Viewer Sample-App Template

 

Ausführliche Informationen zu den Neuerungen von AppStudio for ArcGIS Version 3.3 findet Ihr in diesem News Blog von Esri Inc., im Whats New und in der AppStudio GeoNet Gruppe.

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